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Hadjars Zukunft: Gerüchte nehmen zu

Die Saison liegt in der letzten Bremszone, Verträge klicken ein wie Gangstufen, und über Isack Hadjar wabert die Gerüchteküche wie warme Reifenluft in der Boxengasse. Er fährt, illico presto, liefert Runden, die nach sauberem Timing riechen — und doch sticht die ständige Frage mehr als jede Kerb: Wo landet er nächstes Jahr?

Eine Entscheidung naht

Der junge Franzose sitzt bereits im Racing-Bulls-Cockpit. Heuer trifft er die Scheitelpunkte mit spürbarer Ruhe, die Zeiten kommen zu ihm, nicht umgekehrt. Genau deshalb murmelt das Fahrerlager: 2026 könnte er neben Max Verstappen im Red-Bull-Werksauto anheuern. Der andere Name im Umlauf: Yuki Tsunoda. Und dann Helmut Marko, der alte Fuchs, der andeutet, dass nach dem Grand Prix von Mexiko — dieses Wochenende — die Karten offen auf den Tisch kommen könnten.

Für Hadjar ist dieses Dauerrauschen mehr Lärm als Musik. Er würde die Antwort lieber am Jahresende hören, sagt er, und man glaubt es ihm: das Lenkrad ruhig, der Puls unten, der Blick weit. Er kann warten, wenn’s sein muss. In seinen Worten klingt es so: Eigentlich wäre mir eine Entscheidung zum Jahresausklang am liebsten; das Getöse zwischendurch lenkt nur ab. Noch fünf Läufe — also Gas, sauber arbeiten, keine Haken schlagen. Vor zwölf Monaten war manches wacklig, klar. Ich hatte eine Ahnung, aber kein Netz. Heuer steh ich stabiler. Eines weiß ich: Nächstes Jahr fahre ich Formel 1.

Und zu der Möglichkeit, dass schon nach Mexiko Klarheit herrscht, setzt er trocken nach wie beim späten Anbremsen: Gibt’s noch ein einziges Wochenende, um die Waage kippen zu lassen, dann muss ich liefern. Punkt.

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Kurz gefasst

Die Saison biegt auf die Zielgerade, die Tinte unter manchen Verträgen trocknet bereits — und bei Isack Hadjar überschlagen sich die Mutmaßungen: Bleibt er bei den Racing Bulls oder wechselt er in den Red-Bull-Werksboliden? Marko stellt eine Entscheidung nach dem Mexiko-Wochenende in Aussicht. Hadjar selbst würde den endgültigen Satz lieber zum Jahresende hören, bleibt gelassen — und weiß: Sein Platz in der Formel 1 fürs nächste Jahr ist sicher. Bis dahin: fünf Rennen, eine Aufgabe. Abliefern.

Lea Bertrand
Lea Bertrand
Léa Bertrand ist Redakteurin bei MotorNews, wo sie sich durch ihr Fachwissen über Autos und ihre redaktionellen Fähigkeiten auszeichnet. Sie absolvierte einen Master in Journalismus an der Universität Wien (Österreich) und ergänzte ihre Ausbildung mit einer Spezialisierung auf Autojournalismus am Salzburger Institut für Journalismus. Ihre akademische Laufbahn in Österreich ermöglichte es ihr, eine internationale Sicht auf die Automobilbranche zu erlangen und einen einzigartigen analytischen Ansatz zu entwickeln. Ihre Arbeit bei MotorNews umfasst Analysen zu technologischen Innovationen in der Automobilbranche, Fahrzeugtests und die Untersuchung von Marktentwicklungen, wobei sie auch eine ökologische und ökonomische Dimension einbezieht. Lea interessiert sich besonders für neue Mobilitätsformen und nachhaltige Lösungen, die die Zukunft der Branche prägen. Für weitere Fragen oder eine Zusammenarbeit können Sie sie per E-Mail kontaktieren : lea.bertrand@motornews.fr
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