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Isack Hadjar: Kein gutes Rennen

Ein Start von Platz fünf, ein Ziel auf Rang acht: Isack Hadjar steigt in São Paulo aus und zuckt mit den Schultern. Der Sonntag klang nach heiserem Turbo, roch nach warmem Gummi, vibrierte in der Lenkung — und ließ trotzdem dieses kleine Stück Zufriedenheit vermissen. Späte Rad-an-Rad-Duelle machten Laune, klar. Aber die Rechnung des Tages war da schon geschrieben.

Eine Enttäuschung

Im ersten Stint hat sich das Rennen aus den Händen schleichen lassen — ganz leise, wie ein Montagmorgen, der länger dauert als geplant. Die Reifen waren da, das Auto hatte Biss, doch das Timing nicht. Die Konkurrenz kam früher an die Box, klassischer Undercut: ein früher Stopp, der dich wie mit einem Hebel aus der Position hebt. Danach hieß es aufräumen. Hadjar rang im Top-10-Pulk mit Pierre Gasly, suchte Lücken, setzte kleine Stiche, hörte, wie der Motor knurrt und der Vorderwagen an der Ideallinie zieht. Später dann das zähe Ringen mit dem Teamkollegen um P7 — ehrlich, hart, fair. Am Ende blieb P8. Kein Drama, aber ein bisserl grantig darf man sein.

Am Mikrofon von Canal+ klang er nüchtern und klar: Der erste Stint? Verschlafen. Die Strategie? Nicht scharf genug. Das Racing? Unterhaltsam, ja, aber nicht dort, wo er sich selbst sehen will. Und trotzdem blitzt Zuversicht durch: Über das ganze Wochenende war Tempo da, der Rhythmus hat wieder eingehakt, das Set-up hat gesprochen. Drei Rennen stehen noch an, und er wirkt, als hätte er die Fährte wieder aufgenommen — die Hand fest am Lenkrad, den Blick nach vorne.

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Kurz zusammengefasst

Vom fünften Startplatz auf Rang acht: Hadjar verlässt den Großen Preis von Brasilien enttäuscht über den Verlauf, aber nicht entmutigt. Das Paket funktioniert wieder, das Tempo trägt — und für die letzten drei Läufe bleibt der Franzose klar im Kopf und zuversichtlich im Gasfuß.

Lea Bertrand
Lea Bertrand
Léa Bertrand ist Redakteurin bei MotorNews, wo sie sich durch ihr Fachwissen über Autos und ihre redaktionellen Fähigkeiten auszeichnet. Sie absolvierte einen Master in Journalismus an der Universität Wien (Österreich) und ergänzte ihre Ausbildung mit einer Spezialisierung auf Autojournalismus am Salzburger Institut für Journalismus. Ihre akademische Laufbahn in Österreich ermöglichte es ihr, eine internationale Sicht auf die Automobilbranche zu erlangen und einen einzigartigen analytischen Ansatz zu entwickeln. Ihre Arbeit bei MotorNews umfasst Analysen zu technologischen Innovationen in der Automobilbranche, Fahrzeugtests und die Untersuchung von Marktentwicklungen, wobei sie auch eine ökologische und ökonomische Dimension einbezieht. Lea interessiert sich besonders für neue Mobilitätsformen und nachhaltige Lösungen, die die Zukunft der Branche prägen. Für weitere Fragen oder eine Zusammenarbeit können Sie sie per E-Mail kontaktieren : lea.bertrand@motornews.fr
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