Lamborghini Asterion LPI 910-4 Vorstellung auf dem Pariser Automobilsalon 2014

Paris – Automobili Lamborghini feiert auf dem Pariser Automobilsalon 2014 die Weltpremiere seines ersten Konzeptfahrzeugs mit Plug-in Hybridtechnologie, des Lamborghini Asterion LPI 910-4. Eindeutig ein Lamborghini, ist der Asterion ein Technologieträger mit einem Plug-in-Hybridantrieb, der die Werte und Ansprüche der Marke mit dem Stier klar erfüllt: Der Asterion zeigt einen Weg, mit Hilfe innovativer Technologie die CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren. Er garantiert das einzigartige Lamborghini Fahrgefühl mit geschmeidiger und spontaner Kraftentfaltung sowie mit überlegener Leistung und bietet dazu eine außergewöhnliche, rein elektrische Reichweite von 50 Kilometern.

  • Der erste Technologieträger von Lamborghini mit Plug-in-Hybrid (PHEV) bietet ein völlig neues Fahrgefühl mit überlegener Leistung, Alltagstauglichkeit und Komfort
  • Leistungsstarkes Hybridsystem: 5,2 Liter-V10-Triebwerk liefert in Verbindung mit drei Elektromotoren eine Systemleistung von 669 kW/910 PS, Beschleunigung 0-100 km/h in 3,0 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 320 km/h• CO2-Emission von 98 g/km, 50 km rein elektrische Reichweite
  • Wegweisende Fahrzeugarchitektur mit innovativem Kohlefaser-Monocoque.
  • Überraschende und sinnliche neuinterpretierte Designsprache, mit klarem Bezug zur Markenhistorie von Lamborghini

Konzipiert und entwickelt wurde der Asterion LPI 910-4 bei Lamborghini in Sant’Agata Bolognese. Sein Design und seine technologische Spitzenposition basieren auf den aktuellen Lamborghini Modellen, ergänzt um die innovative Hybridtechnologie. So entstand ein Lamborghini ganz neuer Art, mit einem überraschenden und sinnlichen Design, das perfekt zum technischen Charakter des Autos passt – und dennoch unmissverständlich einen Lamborghini ist.

Die Beweggründe

Der Asterion ist ein Technologieträger. Er zeigt ein Lamborghini Modell, das realistisch produziert werden könnte, mit Technologien, die heute verfügbar sind und aus Lamborghinis eigenen Know-how stammen.

Lamborghini blickt stets nach vorne, investiert in neue Technologien, setzt neue Benchmarks und liefert immer das Unerwartete,

sagt Stephan Winkelmann, Präsident und CEO von Automobili Lamborghini.

Lamborghini behält die Gewichtsreduzierung als wesentlichen Schritt zur CO2-Reduktion im Fokus, das zeigen unsere Investitionen in Kohlefaser-Technologie. Dabei ist die Gewichtsreduzierung ebenso wichtig für optimales Handling und maximale Performance unserer Supersportwagen. Zur deutlichen Verminderung der CO2-Emissionen, ist die Elektrifizierung mit Plug-in-Technologie für uns die optimale Lösung. Denn bei Lamborghini muss auch ein solches Auto zu jeder Zeit ein wirklich emotionales Fahrgefühl liefern. Beim Asterion ist das garantiert durch einen Saugmotor in Verbindung mit PHEV Technologie. Dies ermöglicht nicht nur die außergewöhnlich niedrige CO2-Emissionen von 98 g/km, sondern ebenso eine elektrische Reichweite von 50 Kilometer für emissionsfreies Fahren in der Stadt.

Der Asterion LPI 910-4 ist ein echter Lamborghini: emotional, kraftvoll, mit einem atemberaubenden Design und doch eher erdacht für komfortabel luxuriöses Reisen als für den Einsatz auf der Rennstrecke.

Der Plug-in-Hybridantrieb und die Performance

Der Einsatz eines Plug-in-Hybrid für den Asterion LPI 910-4 ist eine klare und konsequente Entscheidung von Lamborghini. Der Asterion bietet rein elektrisches Fahren im urbanen Umfeld, und bei reinem Batteriebetrieb ist eine Reichweite von 50 Kilometern möglich. Zugleich aber bietet er die Emotion und die Kraft eines Saugmotors von Lamborghini und garantiert damit ein einzigartiges Fahrgefühl. Nach der NEFZ-Norm für Plug-in-Hybridfahrzeuge beschränkt sich der Verbrauch auf 4,12 Liter pro 100 Kilometer. Das Ziel einer deutlichen Emissionsreduzierung wurde mit dem sehr geringen CO2-Ausstoß von 98 Gramm pro Kilometer klar erreicht, unter Beibehaltung des packenden und begeisternden Lamborghini Fahrgefühls. Die gesamte Hybridtechnologie wiegt 250 Kilogramm.

Die Basis des Asterion bildet ein Monocoque, das komplett aus Kohlefaser gefertigt ist. Das 5,2 Liter große V10-Aggregat ist wie bei den Lamborghini Supersportwagen als Längs-Mittelmotor eingebaut. Das extrem schnell schaltende Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe sitzt hinter dem Triebwerk. Die kraftvolle Lithium-Batterie dagegen nutzt den Raum im Mitteltunnel vor dem Motor, der üblicherweise dem Getriebe vorbehalten ist. Dies sichert eine optimale Gewichtsbalance des Fahrzeugs und schützt die Batterie zusätzlich für den Fall eines seitlichen Aufpralls.

Zur Hybrid-Architektur des Asterion gehören ein Elektromotor mit den Funktionen eines integrierten Starter-Generators (ISG), der zwischen dem V10-Triebwerk und dem Doppelkupplungsgetriebe platziert ist, sowie zwei weitere Elektromotoren an der Vorderachse, die vom ISG mit Energie versorgt werden und über eine Torque Vectoring-Funktion verfügen. Dieses System erlaubt dem Asterion zwei unterschiedliche Fahrmodi: Der Hybridmodus kombiniert das V10-Triebwerk mit den drei Elektromotoren, was unabhängig vom Ladestatus der Batterie einen permanenten Vierradantrieb ermöglicht. Im rein elektrischen Fahrmodus sind dagegen allein die beiden Elektromotoren an der Vorderachse im Einsatz.

Der in Fahrzeugmitte längs eingebaute V10-Saugmotor generiert eine Maximalleistung von 449 kW (610 PS) und ein maximales Drehmoment von 560 Newtonmetern. In Kombination mit den drei Elektromotoren, die weitere 220 kW (300 PS) liefern, beträgt die maximale Systemleistung 669 kW (910 PS). Damit garantiert dieses Hybridsystem einen extrem dynamischen Antritt: Die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h dauert gerade mal 3,0 Sekunden.

Die Höchstgeschwindigkeit des Asterion LPI 910-4 im Hybridmodus liegt bei 320 km/h, und im rein elektrischen Modus erreicht er 125 km/h. Wichtiger für die Mobilität im urbanen Umfeld ist aber die rein elektrische Reichweite von 50 Kilometern – der Spitzenwert unter den Supersportwagen mit Hybridantrieb.

© Lamborghini / Lamborghini Asterion LPI 910-4 Vorstellung auf dem Pariser Automobilsalon 2014

Schlagwörter aus dem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren:
Kommentare

Comments are closed.

Übersicht Automarken