HomeF1Max Verstappen über Sergio Pérez' Rückkehr – Cadillac

Max Verstappen über Sergio Pérez‘ Rückkehr – Cadillac

Der Motorenlärm hängt noch in der Luft, als würde die Strecke selbst weiteratmen. In dieser Kulisse sagt Max Verstappen etwas, das nicht in Pressetexte passt, sondern in die Boxengasse: Er freut sich, Sergio wieder in einem Formel-1-Cockpit zu sehen. Der letzte Vertrag? 2024, Red Bull, abgeschlossen und abgehakt. Jetzt steht wieder Bewegung im Raum — und man spürt sie wie das Kribbeln in der Lenkung, kurz vor der Ideallinie.

Cadillac kommt 2026: ein neuer Stall, bekannte Namen

Ab 2026 rollt Cadillac offiziell als eigener Rennstall an die Startlinie. Kein schüchterner Einstieg, sondern einer mit zwei Gesichtern, die man im Paddock nicht mehr vorstellen muss: Valtteri Bottas und Sergio Pérez. Checo, vertraglich ungebunden, hält die Hände frei – und das Visier offen. Sein letzter Einsatz in der Königsklasse: 2024 im Red-Bull-Anzug. Ein Jahr ohne Rennen ist in der Formel 1 wie ein kalter Winter für einen Sportlerkörper: er zieht sich zusammen, bleibt aber wach. Jetzt steht das Comeback an, diesmal mit frischer Lackierung und anderer Tonlage. Und irgendwo zwischen den Zelten der Teams, zwischen Bremsstaub und Espresso, wird ein ehemaliger Teamkollege um seine Meinung gebeten: Max.

Pérez, der verlässliche Nebenmann

In Mexiko, wo die Tribünen Checos Namen wie eine eigene Hymne singen, wirkt Verstappen gelöst. Er spricht ohne Schnörkel, aber mit diesem leisen Respekt, den man nur vergibt, wenn man zusammen hart gefahren ist. Pérez sei hier der Held — keine Marketing-Floskel, eher eine Feststellung, so nüchtern wie ein Boxenstopp. Ein großartiger Teamkollege, sagt er, einer, mit dem der Draht nie abgerissen ist. Und ja: Es mache Freude, ihn nächstes Jahr wieder auf der Startaufstellung zu sehen. Punkt. Das ist kein Schulterklopfen, das ist die Art Anerkennung, die man auf der Strecke verdient, nicht am Konferenztisch. Während Cadillac sein Projekt schärft, wärmt Pérez die Reflexe an anderer Stelle an: Im November stehen seine ersten Tests am Steuer einer Ferrari an. Ein fremdes Lenkrad, ein anderes Temperament — aber genau das weckt die Sinne. Der Motor wird anders atmen, die Vorderachse anders erzählen. Man hört es fast schon: ein neuer Dialekt derselben Sprache, die in Kurven gesprochen wird.

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Kurz gefasst

Max Verstappen zeigt sich spürbar erfreut, Sergio Pérez wieder in einem F1-Auto zu wissen. Nach dem Vertragsende 2024 bei Red Bull und einem Jahr ohne Renneinsatz richtet Pérez den Blick nach vorn: 2026 mit Cadillac, davor im November erste Testkilometer im Ferrari. Zwischen den beiden Ex-Teamkollegen stimmt der Ton weiterhin — sportlich, respektvoll, unverstellt.

Lea Bertrand
Lea Bertrand
Léa Bertrand ist Redakteurin bei MotorNews, wo sie sich durch ihr Fachwissen über Autos und ihre redaktionellen Fähigkeiten auszeichnet. Sie absolvierte einen Master in Journalismus an der Universität Wien (Österreich) und ergänzte ihre Ausbildung mit einer Spezialisierung auf Autojournalismus am Salzburger Institut für Journalismus. Ihre akademische Laufbahn in Österreich ermöglichte es ihr, eine internationale Sicht auf die Automobilbranche zu erlangen und einen einzigartigen analytischen Ansatz zu entwickeln. Ihre Arbeit bei MotorNews umfasst Analysen zu technologischen Innovationen in der Automobilbranche, Fahrzeugtests und die Untersuchung von Marktentwicklungen, wobei sie auch eine ökologische und ökonomische Dimension einbezieht. Lea interessiert sich besonders für neue Mobilitätsformen und nachhaltige Lösungen, die die Zukunft der Branche prägen. Für weitere Fragen oder eine Zusammenarbeit können Sie sie per E-Mail kontaktieren : lea.bertrand@motornews.fr
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