Das Comeback von Red Bull weckt Besorgnis bei den anderen Rennställen. Andrea Stella und ihr Team von McLaren spüren den Druck, der mit dieser Rückkehr verbunden ist.
Die Berufung von Laurent Mekies als Direktor bei Red Bull zeigt erste Ergebnisse. Unter seiner Führung hat das Team beachtliche Fortschritte gemacht. Die Leistungen bei den letzten drei Grand Prix sind ein deutliches Zeichen für den Aufschwung und die Evolution des britischen Teams. Max Verstappen sammelte 68 Punkte und taucht damit wieder in den Kampf um die Fahrertitel ein. Was die Konstrukteurswertung anbelangt, ist ein Podiumsplatz weiterhin möglich und sorgt bei den Konkurrenten für eine gewisse Nervosität.
Eine alarmierende Rückkehr
Am Rande des Großen Preises von Austin wurde Andrea Stella nach dem Leistungsschub von Red Bull befragt. Die Nervosität in seiner Stimme war kaum zu überhören, denn das drohende Aufeinandertreffen am Saisonende könnte ein klares Signal für die kommende Saison darstellen. „Red Bull hat ihr Auto merklich verbessert und ist nun bereit, auf sämtlichen verbleibenden Strecken um Pole-Positions und Siege zu kämpfen“, erklärte der McLaren-Teamchef voller Überzeugung.
Obwohl das Team bereits als Konstrukteursmeister feststeht und wenig zu befürchten hätte, könnte der Fahrertitel entglitten. Der Aufstieg von Max Verstappen sollte alarmierend wirken. Zwischen Piastri und dem Niederländer klaffen 63 Punkte – ein Abstand, der bis zum Saisonende mit noch sechs ausstehenden Grand Prix schnell schrumpfen kann.
Fazit
Die Rückkehr von Red Bull stellt für andere Teams eine echte Herausforderung dar. Andrea Stella und sein McLaren-Team sehen sich einem steigenden Druck ausgesetzt. Das Saisonende verspricht auf jeden Fall spannend zu werden – Verstappen könnte die Dinge nochmals ordentlich aufmischen.

