Nach dem aufregenden Großen Preis von Singapur teilte der technische Leiter des Mercedes-Teams seine Eindrücke von Kimi Antonellis Leistung.
Nachdem Kimi Antonelli beim GP von Singapur direkt hinter seinem Teamkollegen in der ersten Startreihe lag, gestand er, vielleicht etwas zu enthusiastisch gefahren zu sein. Am Ende von Q3 war der Mercedes-Pilot frustriert und ärgerte sich über sich selbst, weil er eine gute Startposition verloren hatte.
Risiko und Mut
Der 19-jährige Routinier, der als Vierter hinter Oscar Piastri ins Rennen ging, äußerte, dass er wie ein Tier auf der Strecke war. „Kimi war nach dem Qualifying sichtlich frustriert. Er selbst sagte, dass er ‚wie ein Tier‘ gefahren sei. Er spürte, dass das Auto riesiges Potenzial in sich hatte. Das gesamte Wochenende über war er sehr optimistisch. Im dritten Qualifying muss man die Messlatte jedoch immer ein wenig höher ansetzen, wenn man die Pole-Position anstrebt,“ erklärte Andrew Shovlin, der technische Direktor, auf Basis von Kommentaren von motorsport.nextgen.
„Die Herausforderung lag darin, dass Kimi beim Beschleunigen manchmal etwas zu viel Risiko einging und versuchte, zu schnell zu überholen. Das führte dazu, dass er etwas ins Rutschen geriet, wodurch sich die Reifen bei steigenden Temperaturen aufheizten,“ fügte er hinzu.
Nach einem chaotischen Start, in dem er auf der Geraden vor Kurve 1 von Norris und Charles Leclerc überholt wurde, konnte der Italiener letztendlich das Rennen auf dem fünften Platz beenden. „Wenn man innen ist, hat man weniger Grip. Im Vergleich zu den Starts der anderen war Kimis dennoch nicht so schlecht. Doch er war am Start etwas zurückhaltend. Das führte dazu, dass der Motor nicht das nötige Drehmoment an die Hinterräder lieferte, das wir wollten,“ schloss er.
Fazit
Im Nachhinein war Kimi Antonelli sowohl im Qualifying als auch im Rennen enttäuscht, da er nicht wie geplant zusammen mit seinem Teamkollegen George Russell ins Ziel kam. Sein technischer Leiter bei Mercedes äußerte einige Gedanken zu dieser Situation.
