George Russell hat eine tiefgreifende Einsicht in den aktuellen Zustand der Formel 1 offenbart.
George Russell hat sich entschieden, offen über seine Gedanken zum Rennsport in der Formel 1 zu sprechen. Nach dem Großen Preis der Vereinigten Staaten, wo er schließlich den sechsten Platz belegte, zeigte sich der Mercedes-Fahrer frustriert. Er ist der Ansicht, dass der wahre Rennsport in der modernen Formel 1 fast nicht mehr existiert. Mit seinem Erlebnis auf der Strecke in Texas verdeutlichte er, dass das Fahren bei den heutigen Rennen seiner Meinung nach nicht mehr wirklich Sinn macht.
Russell in der Formel 1 frustriert
„Ich hatte einen starken Start, aber Max versperrte mir den Weg zu Lando. Ich ging davon aus, dass Lando nach außen fahren würde, um sich gegen Charles zu behaupten, aber das tat er nicht. Ich blieb hinter ihm hängen und wurde dann von Lewis und Oscar überholt. Das war wirklich frustrierend. Man fährt in der Formel 1 momentan wirklich nur bis zur ersten Kurve. Reifenverschleiß ist fast nicht mehr vorhanden. Der Unterschied zwischen dem schnellsten und dem langsamsten Auto unter den Top Sechs beträgt nur drei Zehntel. Normalerweise braucht man mindestens eine halbe Sekunde an Vorteil, um überholen zu können.
Wenn ich also aus der ersten Runde auf P3 rausgekommen wäre, hätte ich wahrscheinlich heute auf dem Podium gestanden. Doch stattdessen kam ich nur auf P6 ins Ziel. Wenn ich im Qualifying gestern nur 20 Millisekunden schneller gewesen wäre, hätte ich den ersten Platz belegt und wäre wohl auf dem besten Weg gewesen, im Rennen Zweiter zu werden. Das Qualifying ist enorm wichtig, die erste Runde ist alles entscheidend, und ich kann mich kaum an ein Rennen mit zwei Stopps in der Formel 1 erinnern. Leider gleicht es momentan eher einer Prozession“, erläuterte der Mercedes-Pilot in einem Kommentar, der von Race Fans.net aufgenommen wurde. Russell ist der festen Überzeugung, dass es heutzutage nahezu unmöglich ist, tatsächlich spannende Rennen in der Formel 1 zu erleben …
🗣️ George Russell sagte, dass es heute sprichwörtlich keinen echten Rennsport in der Formel 1 mehr gibt. 🥶
Er erklärte ausführlich den Verlauf seines Rennens in Texas und machte deutlich, dass es ohnehin kaum Sinn macht, noch Rennen zu fahren, da es einfach… pic.twitter.com/IsBTSCEgOs
— Le Sprint (@LeSprintEdition) 20. Oktober 2025
Schlussfolgerung
George Russell spricht offen über seine Wahrnehmung des Rennsports in der Formel 1. Nach dem Großen Preis der Vereinigten Staaten, den er auf dem sechsten Platz beendete, zeigte er sich frustriert und enttäuscht von der aktuellen Rennsituation.

