Vor dem Qualifying setzt Lando Norris die Duftmarke: Bestzeit im dritten Freien Training. Teamkollege Oscar Piastri schreibt mit Rang fünf an, während Max Verstappen sich diesmal mit Platz sechs begnügen muss.
Hart umkämpft, eng, mit langen Atemzügen auf den weichen Reifen – und am Ende ist Norris derjenige, der die Runde zum Klingen bringt: 1:16.633. Eine Zahl, die sauber durchläuft, um 0,345 Sekunden schärfer als die Marke von Lewis Hamilton. Und doch: Der zweite Platz geht an einen Ferrari-Piloten, dessen Auto heute mehr Biss im Mittelsektor zeigt als manchem lieb ist. George Russell fängt sich nach einem holprigen Start, sortiert die Hände am Lenkrad neu, findet die Spur – und stoppt die Uhr auf dem dritten Rang. Knapp neben dem Podest parkt Charles Leclerc (4e): präzise, aber noch nicht ganz frei atmend auf der Bremse. Piastri bleibt im Windschatten der Spitze, solide in den Top 5. Der Motor räuspert sich, die Strecke beisst leicht an – und das Tempo steigt Runde für Runde.
It’s Lando fastest in FP3 with an impressive lap on the soft tyres! ð¨
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â Formula 1 (@F1) October 25, 2025
Verstappen außerhalb der Top 5
Nach einem starken Auftritt im FT2 – schneller als Charles Leclerc und Kimi Antonelli – fällt Max Verstappen jetzt auf Platz sechs zurück. Das Auto wirkt willig, aber nicht ganz frei im Einlenken; die Uhr bleibt unbarmherzig stehen, irgendwo zwischen Anspruch und Grip. Dahinter reihen sich der junge Kimi Antonelli, Isack Hadjar, Yuki Tsunoda und Bortoleto ein – eine Reihe hungriger Namen, die die Zeitenblätter anknabbern. Noch ein paar Stunden, dann wird’s ernst: Qualifying. Die Motoren werden wärmer, die Hände trockener, die Fehler teurer.
Kurz zusammengefasst
Vor dem Qualifying setzt Lando Norris mit der Bestzeit im dritten Freien Training das Ausrufezeichen. Teamkollege Piastri beendet FT3 als Fünfter, Max Verstappen nur als Sechster. Das Qualifying? Verspricht Funken.

