Lando Norris schnappte sich die Pole in Mexiko. Der McLaren-Pilot legte im Qualifying die schnellste Runde hin – mit der Ruhe eines Fahrers, der weiß, was sein Auto kann, und mit dem Biss eines, der heute nichts liegen lässt.
Schon im dritten freien Training hat er die Spur gefunden, das Timing, den Rhythmus. Und dann, wenn’s zählt, legt er nach: 1:15,586. Eine Runde wie mit dem scharfen Messer geschnitten — sauber, bestimmt, ohne Gezappel. Hinter ihm stellen sich die Roten auf: Charles Leclerc als Zweiter in 1:15,848, Lewis Hamilton als Dritter mit 1:15,938. Für den Briten ist es seine bislang stärkste Quali-Vorstellung im roten Lager — präzise, konzentriert, ohne Posen, nur Tempo.
LANDO NORRIS IS ON POLE IN MEXICO! 👏🥇
What. A. Mighty. Lap! 🤯#F1 #MexicoGP pic.twitter.com/7SgrKe9lr6
— Formula 1 (@F1) October 25, 2025
Achtbeste Zeit für Piastri
Oscar Piastri, heuer an der Tabellenspitze, erwischt im Qualifying „nur“ die achtbeste Marke — nüchtern auf dem Papier, aber mit Wirkung, denn starten wird er dank einer fünf Plätze umfassenden Strafversetzung für Carlos Sainz (Williams) von Position sieben. Sainz hatte nach dem Rempler mit Kimi Antonelli in Austin Post vom Rennleiter bekommen. Max Verstappen (Red Bull) rollt aus Startplatz fünf los, davor auf vier: George Russell im Mercedes. Das Feld setzt sich wie eine gespannte Feder zusammen — vorn der kühle Schnitt von Norris, dahinter die Jäger mit scharfer Klinge.
Kurz gefasst
Der Polemann für den Grand Prix von Mexiko heißt Lando Norris. Der McLaren-Fahrer hat am Samstag im Qualifying die Bestzeit gesetzt — eine Runde mit Ansage, eine Startchance mit Gewicht. Von ganz vorn riecht der Rennsonntag plötzlich nach Gelegenheit, nicht nach Hoffnung.

