Neuer Outback mit EyeSight Fahrerassistenzsystem ab März 2015 erhältlich

Die sechste Generation des Subaru Outback wird als erstes Subaru Modell in Europa mit dem EyeSight Fahrerassistenzsystem ausgestattet sein. Bei unabhängigen Tests in Japan und den USA erzielte das Subaru Frontassistenzsystem mit Stereokameras Bestnoten. In Österreich kommt der neue Outback im März 2015 auf den Markt. EyeSight wird hierzulande in allen Outback-Versionen zur Serienausstattung gehören.

Bei seiner Vorstellung in Japan im Mai 2008 war EyeSight das erste Frontassistenzsystem, das ausschließlich Stereokameras zur Objekterkennung einsetzt. Diese befinden sich im Fahrzeuginneren links und rechts des Rückspiegels. Die damit erreichte Identifikationsfähigkeit von Objekten ähnelt in ihrer Komplexität der des menschlichen Auges.

So ausgerüstet, kann EyeSight Objekte nicht nur aufspüren, sondern auch optisch identifizieren. Das System kann sowohl bewegliche Objekte wie Autos, Zweiradfahrer und Fußgänger als auch statische Objekte wie Leitplanken und Fahrbahnmarkierungen schnell und zuverlässig erkennen und unterscheiden. Darüber hinaus kann die Stereokamera räumlich „sehen“. Dies ermöglicht eine besonders genaue Unterscheidung von Entfernungen.

Im neuen Outback kommt eine erheblich weiterentwickelte EyeSight-Version zum Einsatz. Die Kamerareichweite und die maximale Breite des Sichtfeldes wurden um jeweils 40 Prozent vergrößert. Die Stereokameras erkennen jetzt auch Bremslichter. Auf diese Weise kann das System auf das Abbremsen eines vorausfahrenden Fahrzeugs besonders frühzeitig und harmonisch reagieren.

EyeSight bietet eine Reihe von Funktionen, die das Autofahren sicherer und komfortabler machen:

Der vorausschauende Notbremsassistent (Pre-Collision Braking) kann den Aufprall auf ein stehendes Objekt bei einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h vermeiden. Erkennt das System eine Kollisionsgefahr mit einem vorausfahrenden Fahrzeug, so warnt es zunächst optisch und akustisch. Reagiert der Fahrer nicht, so leitet das System eine sanfte Bremsung ein. Erst wenn der Fahrer daraufhin noch immer nichts unternimmt, um die drohende Kollision zu vermeiden, leitet EyeSight eine Notbremsung ein.

Weicht der Fahrer nach der Kollisionswarnung dem Hindernis durch ein Lenkmanöver aus, so unterstützt der Notbrems-Lenkassistent (Pre-Collision Steering Assist) das Ausweichmanöver durch Einbremsen der kurveninneren Räder.

Die adaptive Geschwindigkeits- und Abstandsregelung (Adaptive Cruise Control) hält bei einer voreingestellten Geschwindigkeit zwischen 30 km/h und 180 km/h automatisch den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und passt die Geschwindigkeit entsprechend an.

Ein Spurhalteassistent (Lane Departure Warning) mit Schlangenliniendetektor (Lane Sway Warning) und ein Anfahr-Kollisionsschutz (Pre-Collision Throttle Management) gehören ebenso zum EyeSight-System wie der “Lead Vehicle Start Alert”, der den Fahrer an einer Ampel oder im Stau benachrichtigt, wenn das vor ihm haltende Fahrzeug anfährt. Ein kurzer Druck auf das Gaspedal genügt, und man folgt erneut automatisch dem vorausfahrenden Fahrzeug.

Das von Fuji Heavy Industries, dem Hersteller der Subaru Allrad-PKW, entwickelte EyeSight konnte sich wiederholt in Tests unabhängiger Prüfinstitutionen gegenüber herkömmlichen Front-Assistenzsystemen durchsetzen, so zuletzt im Oktober 2014 beim Japan New Car Assessment Program (JNCAP) und im August 2014 beim Insurance Institute for Highway Safety (IIHS). Insbesondere die maximale Geschwindigkeit von 50 km/h, bei der eine Kollision mit einem stehenden Hindernis verhindert werden kann, stellt einen Bestwert dar.

Der neue Outback wird als erstes Subaru Modell in Europa mit EyeSight ausgestattet. Sein modernes, kraftvolles Design betont seinen Charakter als Crossover zwischen Kombi und SUV. Ein noch besseres Platzangebot, leistungsstärkere und effizientere Motoren sowie ein höherer Fahrkomfort mit besonders niedrigem Geräuschpegel zeichnen die Neuauflage des Subaru Topmodells aus.

In Österreich werden alle neuen Outback serienmäßig mit EyeSight ausgestattet. Auch das aus dem Forester bekannte Schlechtwege-Assistenzsystem „X-Mode“ ist im neuen Outback stets ohne Aufpreis an Bord. Damit unterstreicht Subaru den hohen Stellenwert, den die Sicherheit bei der Gestaltung seiner Produkte einnimmt.

Ab März 2014 ist der neue Outback in Österreich erhältlich. Bereits im Jänner 2014 ist er auf der Vienna Auto Show zu sehen.

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