Opel Mokka läuft in Saragossa vom Band

Rüsselsheim/Saragossa.  Der erfolgreiche subkompakte SUV Opel Mokka wird nun auch in Europa gefertigt: Heute feierte Opel den Produktionsstart im spanischen Werk in Saragossa. Ehrengast der Zeremonie war der spanische König Felipe VI.

  • Spanischer König Felipe VI. Ehrengast beim offiziellen Produktionsstart
  • Sicherung von rund 5.700 Arbeitsplätzen am spanischen Opel-Standort
  • Schon mehr als 275.000 Bestellungen für den erfolgreichen subkompakten SUV

Heute ist ein guter Tag für uns. Den Mokka in Saragossa zu produzieren, hilft nicht nur, die Kapazitäten in Europa besser auszulasten, sondern auch, die Kunden schneller zu bedienen,

sagt Michael Lohscheller, Finanzchef der Opel Group.

Die Mokka-Nachfrage ist nach wie vor überwältigend: Seit dem Marktstart im Sommer 2012 haben wir bereits mehr als 275.000 Bestellungen erhalten. Damit ist dieses Auto in gerade einmal zwei Jahren zu unserem drittwichtigsten Modell geworden. Der Mokka ist damit ein Sinnbild für die Attraktivität unserer jüngsten Fahrzeuge und das Comeback unserer Marke.

Insgesamt plant Opel in diesem Jahr Investitionen in Höhe von rund 210 Millionen Euro in den wichtigen spanischen Standort, nachdem es im vergangenen Jahr 168 Millionen Euro waren. Alleine um das Werk Saragossa fit für die Fertigung des Mokka zu machen, hat Opel in der Anfangsphase 80 Millionen Dollar investiert. Seit der Eröffnung im Jahr 1982 summieren sich die Investitionen in das Werk auf mehr als 4,3 Milliarden Euro.

Die Mokka-Produktion hilft, die insgesamt etwa 5.700 Arbeitsplätze im spanischen Werk zu sichern, in dem auch die Opel-Modelle Corsa und Meriva gebaut werden. Mit der fünften Generation des Corsa steht noch in diesem Jahr ein weiterer wichtiger Produktionsstart bevor.

Die Weichen für den Mokka-Serienanlauf in Saragossa wurden in Rekordzeit gestellt. Schließlich ist es gerade einmal ein gutes Jahr her, dass die Entscheidung bekanntgegeben wurde, den Wagen künftig in Europa zu produzieren. Die damit verbundenen Herausforderungen wurden durch die hervorragende internationale Zusammenarbeit innerhalb des General-Motors-Konzerns gemeistert. Bisher lief der Mokka ausschließlich in Südkorea vom Band.

Zu Beginn erfolgt die Mokka-Fertigung in Saragossa durch CKD-Teilesätze (CKD = Completely Knocked Down) aus Korea. Der lokale Fertigungsanteil wird dann innerhalb der nächsten Jahre Schritt für Schritt gesteigert.

Dass der Mokka nun hier produziert wird, ist Ausdruck unserer Unternehmensphilosophie, Fahrzeuge dort zu bauen, wo wir sie auch verkaufen,

erklärt Michael Lohscheller.

Noch in diesem Jahr werden in Saragossa rund 20.000 Mokka vom Band rollen. 2015 werden es deutlich mehr.“

Seit seinem Verkaufsstart ist der Mokka ein echtes Erfolgsmodell und eine wichtige Stütze des Aufwärtstrends bei Opel. Der stylische subkompakte SUV überzeugte nicht nur die Fachleute: Auch die Kunden waren auf Anhieb begeistert. Sowohl 2013 als auch 2014 wurde der Mokka von den Lesern der Branchenzeitung Auto Bild zum „Allradauto des Jahres“ in der Kategorie „Geländewagen und SUV unter 25.000 Euro“ gewählt.

Der Mokka ist ein wichtiger Teil unserer großen Modelloffensive,

sagt CFO Michael Lohscheller.

Bis 2018 werden wir 27 neue Autos und 17 neue Motoren auf den Markt bringen und mit ihnen unseren Marktanteil weiter steigern.

© GM Company / Opel Mokka läuft in Saragossa vom Band

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