Programmierwettbewerb „codeFEST8“ auch in Österreich

Mehrere hundert Studenten haben am vergangenen Wochenende beim „codeFEST8“ um die Wette programmiert. In nur 28 Stunden entwickelten sie Software zum Motto „Mobilität der Zukunft“.

  • 28 Stunden, 8 Universitäten, 1 Ziel: Neue Ideen zur Mobilität der Zukunft
  • In Österreich unter der Schirmherrschaft der Porsche Informatik
  • 60 Studenten programmierten an der der TU Wien
  • Gesamtsieger erhält 15.000 Euro
  • Endausscheidung auf der CeBIT am 18. März 2015

Mehrere hundert Studenten haben am vergangenen Wochenende beim „codeFEST8“ um die Wette programmiert. In nur 28 Stunden entwickelten sie Software zum Motto „Mobilität der Zukunft“. Das „codeFEST8“ bietet jungen Programmierern eine Plattform, ihre Ideen den IT-Verantwortlichen der Marken Volkswagen Pkw, Audi, ŠKODA, Porsche, Volkswagen Nutzfahrzeuge und MAN sowie den Volkswagen Financial Services und der Porsche Informatik vorzustellen. Für ausgewählte Projekte besteht die Möglichkeit, diese zusammen mit der Volkswagen Konzern IT, wie zum Beispiel der Porsche Informatik weiterzuentwickeln.

Das „codeFEST8“ wird von verschiedenen Marken des Volkswagen Konzerns veranstaltet und richtet sich vor allem an Studentinnen und Studenten technischer Fächer, insbesondere Informatik und Wirtschaftsinformatik.

Das „codeFEST8″ fand parallel an acht Universitäten in Österreich, Deutschland und der Schweiz statt – ein bislang einzigartiger Wettbewerb in der Autoindustrie. Die beiden besten Teams je Standort qualifizierten sich für das große Finale auf der CeBIT. Dort geht es am Mittwoch, den 18. März 2015, in Halle 11 um den Gesamtsieg und ein Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro.

Österreichischer Schirmherr: Porsche Informatik

In Österreich fand das „codeFEST8″ an der TU Wien unter der Schirmherrschaft der Porsche Informatik statt. Mag. Günther Seifert, Geschäftsführer der Porsche Informatik, stellte den Jury-Vorsitz . Zudem unterstützten Experten der Porsche Informatik die IT-Talente als Mentoren und stellten Test-Datensätze aus der Praxis zur Verfügung, mit denen die Teilnehmer arbeiten konnten.

Zur Teilnahme eingeladen waren Studenten technischer Fächer, insbesondere Informatik und Wirtschaftsinformatik. Ob App-Programmierung, Entwicklung neuer Kommunikationsmittel und -wege rund um das Auto oder innovativer Connected-Car-Funktionen – der Phantasie waren in dem Wettbewerb keine Grenzen gesetzt.

Die heimischen Sieger-Projekte im Detail

Nach 28 Stunden Programmiertätigkeit wurden von den 60 TU Studenten, die insgesamt 10 Teams stellten, zwei Siegerteams gewählt. Beide sind bei der Endausscheidung auf der CeBIT in Hannover dabei.

Das Team „Männer, die auf Zeilen starren“ punktete mit der Idee, individuelle Autodaten über Fahrzeuggrenzen hinweg zu synchronisieren und stellte den Komfort in den Vordergrund. Die zugrunde liegende Idee: Ein Auto zu wechseln (zum Beispiel bei Miet- oder Firmenwagen, bei gemeinsamer Nutzung eines Fahrzeugs in einer Familie oder auch bei Carsharing) ist in der Regel aufgrund verschiedener Körpergrößen, Präferenzen und Bedürfnisse oft mit Komfortverlust verbunden. Die Lösung des Teams ist die Nutzung des Smartphones in Verbindung mit NFC-Schnittstelle (Near Field Communication), um die Komforteinstellungen (zum Beispiel Fuß- und Kopffreiheit, Sitz- und Spiegeleinstellungen, Favoriten bei Navigation und Radio) komfortabel von einem zum anderen Fahrzeug mitnehmen zu können.

Das Team „Privacy by Design“ programmierte unter Einhaltung höchster Datenschutzanforderungen ein Connected Car-Datenübertragungsprotokoll für externe Dienstleister. Die Idee: Ein Auto wird auch immer stärker zu einer Multimediaplattform, auf der die Einbindung von Apps verschiedenster Dienstleister gewünscht wird. Nur auf Basis eines zugrundeliegenden konsequenten Sicherheitskonzepts erreicht man dabei einen dauerhaften Nutzen ohne Risiken für den Fahrzeugnutzer bzw. Fahrzeugeigentümer. Das Team entwickelte daher ein Konzept samt Lösungsansatz für die Nutzung sicherer Kommunikation (End2End-Verschlüsselungsverfahren) zwischen connected car und den Serviceanbietern bzw. App-Lösungsanbietern (z. B. Versicherungen und Dienstleister). Die vom Benutzer steuerbare Reduktion der Daten auf das für die jeweilige Verbindung notwendige Minimum stellt dabei zusätzlich eine essentielle Voraussetzung dar. Auf dieser Basis ist eine Reihe von Use-Cases denkbar. Ein Use-Case wäre beispielsweise die sichere Kommunikation mit Versicherungsanbietern mit zeitlich beschränktem Downgrade von Motorleistungen – je nach Bedarf des Fahrers – die sich auf Versicherungsprämie positiv auswirkt.

Porsche Informatik

Porsche Informatik gehört zur Konzerngruppe der Porsche Holding Salzburg, eines der größten und erfolgreichsten Autohandelshäuser Europas mit Standorten in 21 europäischen Ländern sowie in China, Chile und Kolumbien. Seit 2011 ist die Porsche Holding Salzburg eine 100%-Tochter der Volkswagen AG.

Seit über vier Jahrzehnten unterstützt Porsche Informatik die Marken des Volkswagen Konzerns und agiert als Gesamtdienstleister für Produkt- und Prozess-Beratung, Software-Entwicklung, Rollout-Services, Training, Betrieb von ASP-Dienstleistungen und 1st und 2ndLevel Support.

330 Mitarbeiter betreuen Importeure, Händler und Anbieter von Finanzdienstleistungen in Österreich, Albanien, Belgien, Bosnien, Bulgarien, Chile, China, Deutschland, Frankreich, Italien, Kolumbien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Mexiko, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, der Ukraine und Ungarn.

 

© Porsche / Programmierwettbewerb „codeFEST8“ auch in Österreich

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