Programmierwettbewerb „codeFEST8″ erfolgreich gestartet

Mehrere hundert Studenten haben am vergangenen Wochenende beim „codeFEST8” um die Wette programmiert. In nur 28 Stunden entwickelten sie Software zum Motto „Mobilität der Zukunft”. An acht Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz fand zeitgleich die Vorrunde statt – ein bislang einzigartiger Wettbewerb in der Autoindustrie. Die beiden besten Teams je Standort qualifizierten sich für das große Finale auf der CeBIT.  Dort geht es am Mittwoch, den 18. März, in Halle 11 um den Gesamtsieg und ein Preisgeld von insgesamt mehr als 15.000 Euro.

  • 16 Vorrunden-Gewinner reisen zum Finale auf die CeBIT in Hannover
  • Konzern IT-Chef Hofmann: „Schnell und effizient Ideen umgesetzt”

 Es ist beeindruckend, wie schnell und effizient die Studenten ihre Ideen umgesetzt haben,

sagt Konzern IT-Chef Dr. Martin Hofmann.

Das zeigt: Mit Teamgeist und technischem Können lässt sich selbst in kurzer Zeit innovative Software programmieren. Ich bin sehr gespannt auf die Endrunde, in der die Teams im direkten Vergleich gegeneinander antreten.

Das „codeFEST8” wird von verschiedenen Marken des Volkswagen Konzerns veranstaltet und richtet sich vor allem an Studentinnen und Studenten technischer Fächer, insbesondere Informatik und Wirtschaftsinformatik.

Vorrunden-Gewinner im Überblick

In Aachen setzte sich das Team „iShare” mit einer flexiblen Car-Sharing-Idee durch, bei der jeder Nutzer gleichermaßen Vermieter oder Mieter sein kann. Ebenso überzeugte die Mannschaft „AixCruise”, die ein System entwickelte, das Autofahren zu einem sozialen Spiel unter Freunden macht.

Das Berliner Team „Embedded Multimedia” überzeugte die lokale Jury mit ihrem Ansatz, Fahrzeug-Sensoren für die Analyse der Fahrer-Aufmerksamkeit zu nutzen und damit Gefahrensituationen vorzubeugen. Als zweiter Vorrunden-Gewinner aus der Hauptstadt qualifizierte sich „moodcontrol” für das CeBIT-Finale. Sie punkteten mit einer Stimmanalyse des Fahrers, die Fahrzeugfunktionen wie Beleuchtung und Musik regeln kann.

„Team Wartung” aus Braunschweig glänzte mit der Entwicklung einer App, mit der Kunden interaktiv die Reparatur ihres Fahrzeugs verfolgen können. Ebenfalls siegreich: „Success Now”. Sie stellten ein sensorgesteuertes Gesundheits-Reporting vor, das nach einem Unfall lebenswichtige Daten liefert und dafür intelligente Alltagsgegenständen wie etwa Smartwatches nutzt.

In Dresden holte das Team „Discover” den Sieg. Um mit Schwarmdaten Wissenschaft zu betreiben, setzt ihr Konzept auf Kamera-Sensoren am Auto. Damit lassen sich zum Beispiel Sternschnuppenregen oder ähnliches erkennen. Ebenfalls erfolgreich waren „Zoidberg”, die ein Motivations- und Belohnungssystem für sicheres Fahren entwickelten.

Bei der Vorrunde in Karlsruhe qualifizierte sich das Team „Logbook” mit einem vollautomatischen Fahrtenbuch. „RoadGenius” wiederum überzeugte mit einem interaktiven Kinder-Quiz, das während der Fahrt Fragen zu Umgebung und Region stellt.

Aus München qualifizierten sich „Behive” mit der Idee, einen sicheren Chat zwischen Autofahrern im Stau zu entwickeln und sich damit über nahende Rettungsfahrzeuge auszutauschen. Das Team „TrackSation” stellte einen Prototyp vor, der die Außenspiegel automatisch und in Echtzeit auf den Blickwinkel des Fahrers einstellt.

Ebenfalls ein Ticket nach Hannover lösten die Wiener Studenten von „Privacy by Design”. Sie programmierten unter Einhaltung höchster Datenschutzanforderungen ein Connected Car-Datenübertragungsprotokoll für externe Dienstleister. Das Team „Männer, die auf Zeilen starren” punktete mit der Idee, individuelle Autodaten über Fahrzeuggrenzen hinweg zu synchronisieren.

„Park Hero” setzten sich in Zürich mit einer Kombination aus intelligenter Parkplatz-Suche samt bargeldloser Zahlungsabwicklung durch. Schließlich löste auch das Team „Immediad” den Fahrschein zum großen Finale in Hannover. Es erweiterte den elektronischen Notruf „eCall” um eine automatische Benachrichtigung von Rettungskräften in der Umgebung.

Finale auf der CeBIT

Alle Vorrunden-Gewinner messen sich in gut einer Woche im großen Finale auf der CeBIT. Dem erstplatzierten Team winken dort 10.000 Euro; Platz 2 wird mit 5.000 Euro belohnt; Platz 3 mit 2.500 Euro. Zudem besteht die Chance, ausgewählte Projekte zusammen mit der Volkswagen Konzern IT weiterzuentwickeln.

Ausrichter des „codeFEST8” sind Volkswagen Pkw, Audi, ŠKODA, Porsche, Volkswagen Nutzfahrzeuge und MAN sowie die Volkswagen Financial Services und Porsche Informatik. Im Rahmen seines Zukunftsprogramms „Future Tracks” misst Volkswagen der Entwicklung neuer IT-Ideen sehr hohen Stellenwert zu und fördert den Aufbau erstklassiger IT-Kompetenz.

Weitere CeBIT-Aktivitäten

Neben dem „codeFEST8“-Finale ist der Volkswagen Konzern auch mit dem Forschungsprojekt ARVIDA auf der CeBIT vertreten. ARVIDA bietet einen virtuellen Röntgenblick und simuliert mit 3D-Konstruktionsdaten eine transparente Fahrzeugoberfläche, die den Blick auf darunterliegende Bauteile freigibt. ARVIDA ist ein Gemeinschaftsprojekt von 22 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Darüber hinaus unterstützt Volkswagen den SCALE 11-Branchentag, bei dem Start-up-Unternehmen ihre Ideen vorstellen und sich um finanzielle Förderung bewerben können.

© Volkswagen / Programmierwettbewerb „codeFEST8” erfolgreich gestartet

Schlagwörter aus dem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren:
Kommentare

Comments are closed.

Übersicht Automarken