Die Renntruppe Racing Bulls hat für den Grand Prix von Las Vegas eine äußerst spezielle, wunderschön schillernde Lackierung vorgestellt.
Las Vegas macht die Nacht zum Tag – und die F1 nutzt das Neonlicht wie eine Bühne. Heuer könnte im Wüstenstaat die Fahrerkrone eine entscheidende Richtung nehmen: Lando Norris steht am Start wie ein Stürmer vor dem letzten Elfmeter, ruhig, fokussiert, bereit zum satten Abschluss. Oscar Piastri und Max Verstappen? Die lassen nicht locker – zwei Schatten im Rückspiegel, groß wie Häuser, die nicht verschwinden wollen. Spannung liegt über dem Strip wie warmer Gummi auf kühlem Asphalt. Und bei den Teams? Nicht minder Theater. Sonderlackierungen links und rechts – Sauber und Alpine haben schon vorgelegt, hübsch und auf den Punkt. Doch Racing Bulls haut an diesem Wochenende einen raus: eine irisierende, fast holografische Erscheinung, die man in der Formel 1 so gut wie nie gesehen hat. Sie funkelt. Sie lebt. Sie will gesehen werden.
Die grandiose Sonderlackierung der Racing Bulls
Racing Bulls bringt für den Las-Vegas-Grand-Prix die bereits fünfte Lackierung dieser Saison – und es ist die vierte Sonderausführung nach Miami, Silverstone und Austin. Drei US-Stationen, drei Mal Showlack. Konsequenz hat hier einen Rhythmus. Für Vegas nennen sie das Kleid „holografisch“: eine schillernde Haut, die mit dem Licht spielt wie ein Barmann mit Eis – klirrend, kühl, faszinierend. In den Studioaufnahmen wirkt der Bolide, als würde er atmen; je nachdem, wie man ihn anschaut, ändert er Laune und Farbe. Ein Auto als Chamäleon – und das meint es ernst.
Auslöser ist die Einführung der „Holo Card“, einer neuen Zahlungskarte der Partner Cash App und Visa. Passend dazu trägt der Wagen heuer dieses schimmernde Kostüm – und er trägt es mit Ansage. Teamchef Peter Bayer bringt’s mit einem Lächeln und ohne Pathos auf den Punkt: Heuer habe gezeigt, wie stark Sonderlackierungen für Team und Fans wirken. Jedes Design sei zu einer kleinen Ansage geworden – vom frechen Magenta in Miami bis zu den gemeinsamen Spielereien mit Slawn und Shaboozey in Silverstone und Austin. Man habe – so Bayer – die Partnerwelten nicht einfach aufgeklebt, sondern hineinverwoben, bis es passt, bis es sich echt anfühlt. Das Ergebnis: Jede Lackierung als kleine Feier, greifbar an vielen Punkten, damit sich jede und jeder mitgenommen fühlt. Und zum Finale? Las Vegas mit einem Auftritt, der sitzt. Eine schlüssige Art, eine Saison zu beenden, die von Ideenreichtum und Zusammenarbeit getragen war. Klingt wie Marketing. Fühlt sich diesmal erstaunlich ehrlich an. Das Wochenende kann kommen.
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— Visa Cash App Racing Bulls F1 Team (@visacashapprb) November 18, 2025
Kurz gefasst
Der Grand Prix von Las Vegas verspricht heuer großes Kino. In Nevada könnte die Fahrerwertung eine Wendung nehmen – Lando Norris steht bereit für den letzten großen Schlag, während Oscar Piastri und Max Verstappen nicht im Traum daran denken, die Bühne kampflos zu räumen.

