HomeF1Red Bull: Jos Verstappen über seinen Sohn: "Er ist in guten Händen"

Red Bull: Jos Verstappen über seinen Sohn: „Er ist in guten Händen“

Ex-Formel-1-Pilot und Vater von Max, Jos Verstappen, verrät, warum sein Sohn zum Saisonende plötzlich wieder so zupackt.
Vor dem Grand Prix von Brasilien hat Jos im Telegraaf das Fenster in die Boxengasse aufgemacht: Er steht in engem Austausch mit dem aktuellen Red-Bull-Team und hört, wie dort der Puls schlägt. Und der schlägt heuer anders. Die Luft in der Garage ist leichter, die Stimmen wärmer, die Schritte entschlossener. Seit Laurent Mekies das Kommando mitführt, schnurrt die Mannschaft wie ein Motor, der endlich die richtige Oktanzahl bekommt. Max steckt mittendrin, nicht nur am Lenkrad, sondern auch am Schraubenschlüssel der Entscheidungen – vor allem, wenn’s um sein Auto geht. Er spürt, was die Vorderachse will, und die Crew hört zu. Das macht Tempo. Und Gelassenheit.

Max Verstappen wirkt gelöster

Jos beschreibt es ohne Umwege: Diese zweite Saisonhälfte, in der Max so konstant anschiebt, ist kein Zufall. Mit Mekies als Taktgeber hat sich die Atmosphäre gedreht — weniger Funkstress, mehr Vertrauen, klare Ansagen ohne Drama. Er selbst, erzählt der 50-Jährige, hat einen direkten Draht zum Teamchef, und genau das gibt ihm Ruhe: Man merkt Max an, dass er wieder richtig Gaude hat. Das Lachen im Helm ist zurück, dieses leichte Zucken in der rechten Fußspitze vor dem Exit. Der Wagen antwortet ehrlich, die Box glaubt ihm, und der Fahrer bedankt sich mit Runden, die nicht brüllen müssen, um schnell zu sein. Der Rennstall wirkt wie ein sauber ausbalanciertes Chassis: vorne bissig, hinten stabil, in der Mitte genug Gefühl, damit die Hände am Lenkrad nicht suchen müssen. So entsteht Vertrauen — und damit Geschwindigkeit.

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Kurz gesagt

Jos Verstappen ordnet die jüngsten Auftritte seines Sohnes ein: Der Titelkampf ist wieder offen, die Diskussionen kochen, doch im Herzen der Sache arbeitet Max heuer in einem entspannteren Klima. Mehr Mitsprache, eine positiv aufgeladene Box, ein Teamchef, der zuhört — und ein Fahrer, der das spürt. Das Ergebnis sieht man auf der Uhr. Und im Blick, wenn die Ampeln ausgehen.

Lea Bertrand
Lea Bertrand
Léa Bertrand ist Redakteurin bei MotorNews, wo sie sich durch ihr Fachwissen über Autos und ihre redaktionellen Fähigkeiten auszeichnet. Sie absolvierte einen Master in Journalismus an der Universität Wien (Österreich) und ergänzte ihre Ausbildung mit einer Spezialisierung auf Autojournalismus am Salzburger Institut für Journalismus. Ihre akademische Laufbahn in Österreich ermöglichte es ihr, eine internationale Sicht auf die Automobilbranche zu erlangen und einen einzigartigen analytischen Ansatz zu entwickeln. Ihre Arbeit bei MotorNews umfasst Analysen zu technologischen Innovationen in der Automobilbranche, Fahrzeugtests und die Untersuchung von Marktentwicklungen, wobei sie auch eine ökologische und ökonomische Dimension einbezieht. Lea interessiert sich besonders für neue Mobilitätsformen und nachhaltige Lösungen, die die Zukunft der Branche prägen. Für weitere Fragen oder eine Zusammenarbeit können Sie sie per E-Mail kontaktieren : lea.bertrand@motornews.fr
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