Renault setzt sich aktiv dafür ein, die Geschwindigkeitsproblematik junger Autofahrer in Frankreich zu bekämpfen. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen eine Kampagne zur Förderung der Verkehrssicherheit ins Leben gerufen, die auch seinen Formel-1-Fahrer Pierre Gasly einbezieht. Zudem wird das innovative Sicherheitssystem „Sicherheitsauto“ hervorgehoben.
Unter dem Motto „Der Mensch an erster Stelle“ startet Renault seine neue Initiative, die darauf abzielt, Geschwindigkeitsübertretungen bei der Jugend zu reduzieren. Das Programm verfolgt ein klar definiertes Ziel: „Die tatsächlichen Ursachen von Verkehrsunfällen beeinflussen“.
Renault möchte somit „junge Fahrer für die Gefahren des zu schnellen Fahrens sensibilisieren“. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass „52% der tödlichen Unfälle, die mit übermäßiger Geschwindigkeit in Verbindung stehen, Personen unter 35 Jahren betreffen“. Verkehrsunfälle sind insbesondere „die führende Todesursache bei jungen Erwachsenen weltweit“.
Mensch an erster Stelle, ein Film mit Pierre Gasly
Um das Bewusstsein zu schärfen, setzt Renault auf einen Film und einen ausgewählten Botschafter: Pierre Gasly, den Fahrer des Alpine-Teams (Renault Group) in der Formel 1. Passend dazu fiel der Startschuss für die Kampagne am 6. April während des Japan Grand Prix, bei dem Gasly den 13. Platz belegte. Dies geschah durch die Premiere des TV-Spots.
https://www.youtube.com/watch?v=vym70uudde8
Der Spot, der in Monaco gedreht wurde und ideal für die Kombination von Straße und Rennstrecke ist, zeigt Pierre Gasly in Aktion. Der Pilot begleitet die Stimme eines Renault Clio-Fahrers auf der Strecke. Sein Ziel ist nicht, die letzten Zehntel herauszufahren, sondern 100% Sicherheit zu gewährleisten.
Die Zielgruppe, insbesondere die jüngeren Menschen, wird durch diese Kampagne sicherlich angesprochen. Es ist geplant, dass sie auch in sozialen Medien verbreitet wird, um „direkt 18- bis 24-Jährige zu erreichen“, so Renault. Zudem wird die Kampagne auch in Zeitschriften beworben.
Sicherheitsauto, Sicherheit in Renault-Modellen
Währenddessen bietet Renault im Rahmen dieser Kampagne auch seine speziellen Sicherheitssysteme an. Besonders hervorzuheben ist das System „Sicherheitsauto“, benannt nach dem Sicherheitsfahrzeug, das im Falle von Gefahren auf der Strecke die Rennwagen bremst. Nun kommt der Clio in den Fokus, weil er es erlaubt, Sicherheit zu bieten.
Es handelt sich um eine Geschwindigkeitsbegrenzung bei 110 km/h, die „durch eine Konfiguration des im After-Sales produzierten Motorsteuergeräts“ erfolgt. Sobald die Funktion aktiviert ist, „kann der Fahrer weiterhin seinen Tempomaten oder seinen Begrenzer einstellen, ohne jedoch 110 km/h zu überschreiten“, erklärt das Unternehmen.
Dieser Vorgang ist reversibel, sodass die Geschwindigkeitsbegrenzung bei Bedarf wieder aufgehoben werden kann. „Zu Beginn ist der Service in Frankreich zum Preis von 59 Euro pro Aktivierung ausschließlich für den in dem Land angebotenen Clio erhältlich.“ Ob diese Maßnahme auch überzeugt, bleibt abzuwarten.
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