Renault Gruppe verbesserte operative Marge

Die Renault Gruppe hat im ersten Halbjahr 2014 insgesamt 1,36 Millionen Fahrzeuge verkauft. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Zuwachs von 4,7 Prozent, der in erster Linie auf einen um 1,0 Prozentpunkt gestiegenen Marktanteil in Europa zurückzuführen ist.

Der Konzernumsatz beträgt 19,820 Milliarden Euro und damit 3,0 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2013 (+0,9 Prozent bei unveränderten Wechselkursen).
Das operative Ergebnis der Automobilsparte beträgt 348 Millionen Euro, im Vergleich zu 211 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2013.

Das operative Ergebnis der Gruppe liegt bei 729 Millionen Euro, was 3,7 Prozent des Umsatzes entspricht (gegenüber 583 Millionen Euro bzw. 2,9 Prozent des Umsatzes im ersten Halbjahr 2013).

Der operative Free Cash Flow in der Automobilsparte ist negativ und beträgt -360 Millionen Euro (einschließlich eines negativen Beitrags in Höhe von 861 Millionen Euro aus Umlaufvermögen und Verbindlichkeiten).

„Dank des Erfolges der neuen Modelle stiegen im ersten Halbjahr 2014 die Renault Zulassungszahlen und der Gewinn. Diese Ergebnisse liegen im Plan unserer Ziele für das Gesamtjahr 2014“, sagte Carlos Ghosn, Präsident und Chief Executive Officer von Renault.

Mit weltweit 1.365.988 verkauften Fahrzeugen bis Ende Juni 2014 sind die Neuzulassungen von Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen der Renault Gruppe um 4,7 Prozent gestiegen, während der globale Gesamtmarkt im ersten Halbjahr 2014 nur um 4,1 Prozent zulegte. Dank der neuen Modelle stieg der Marktanteil der Renault Gruppe in Europa um 1,0 Prozentpunkte, wodurch der deutliche Rückgang in den wichtigsten Wachstumsmärkten ausgeglichen werden konnte.

Im ersten Halbjahr 2014 belief sich der Umsatz der Gruppe auf 19,820 Milliarden Euro und ist damit um 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Die Automobilsparte trug 18,739 Milliarden Euro zum Konzernumsatz bei. Dieser Rückgang um 3,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 ist in erster Linie auf ungünstige Währungseffekte zurückzuführen. Zusätzliche negative Umsatzeffekte entstanden trotz des Anstiegs der Neuzulassungen durch die Reduzierung der Bestände im Händlernetz. Gleichzeitig profitierte die Gruppe von einem Anstieg der Verkäufe an die Handelspartner und positiven Preiseffekten in den Schwellenländern, um die dortigen Währungsschwächen einzudämpfen.

Im ersten Halbjahr 2014 liegt das operative Ergebnis der Gruppe bei 729 Millionen Euro, das entspricht 3,7 Prozent des Umsatzes, gegenüber 583 Millionen Euro bzw. 2,9 Prozent im ersten Halbjahr 2013.

Das operative Ergebnis der Automobilsparte stieg um 137 Millionen Euro auf 348 Millionen Euro, das entspricht 1,9 Prozent ihres Umsatzes. Dieses verbesserte Ergebnis wurde trotz der negativen Effekte aus Wechselkursen, Modellmix und umfangreicherer Ausstattung erreicht und ist durch die höheren Absatzzahlen in Europa sowie die strenge Kostenkontrolle begründet.

Die Finanzsparte konnte 381 Millionen Euro zum operativen Ergebnis der Gruppe beitragen, gegenüber 372 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2013. Diese leichte Verbesserung resultiert aus einem Anstieg der durchschnittlichen Außenstände und eines stärkeren Beitrages aus Dienstleistungen. Die Risikokosten (einschließlich Länderrisiken) blieben mit 0,47 Prozent der durchschnittlichen Darlehen unter Kontrolle, gegenüber 0,40 Prozent im ersten Halbjahr 2013.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge betrugen -265 Millionen Euro, hauptsächlich aufgrund einer Rückstellung für eine Wettbewerbsvereinbarung in Frankreich und der Wertberichtigung von Aktivposten.

Insgesamt beläuft sich das Betriebsergebnis auf 464 Millionen Euro, verglichen mit -249 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2013.
Der Beitrag der verbundenen Unternehmen, insbesondere Nissan, beträgt im ersten Halbjahr 2014 725 Millionen Euro, verglichen mit 749 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2013.

Das Nettoergebnis beläuft sich auf 801 Millionen Euro; der Konzernanteil des Nettoergebnisses auf 749 Millionen Euro (das entspricht 2,75 Euro je Aktie gegenüber 0,14 Euro je Aktie im ersten Halbjahr 2013).

Der operative Free Cash Flow der Automobilsparte ist mit –360 Millionen Euro negativ, einschließlich einer negativen Entwicklung des Umlaufvermögens und der Verbindlichkeiten von 861 Millionen Euro. Ende Juni 2014 entspricht der Gesamtlagerbestand (einschließlich des unabhängigen Händlernetzes) 62 Verkaufstagen, verglichen mit 67 Tagen Ende Juni 2013.

Die Nettoliquidität der Automobilsparte bleibt mit 791 Millionen Euro positiv, ist aber gegenüber dem Betrag von 970 Millionen Euro am 31. Dezember 2013 rückläufig.

Ausblick 2014
In der ersten Jahreshälfte waren die Trends in den wichtigsten Märkten der Gruppe gegenläufig. Während die Hauptmärkte in den Schwellenländern zurückgingen, erholte sich der europäische Markt schneller als erwartet. In diesem wechselhaften Umfeld erwartet die Gruppe eine weiter rückläufige Marktentwicklung in den Schwellenländern, erhöht aber seine Absatzerwartungen für den europäischen Markt von bislang plus zwei bis drei Prozent auf ein Plus von jetzt drei bis vier Prozent.

In diesem Zusammenhang bestätigt Renault seine Prognose:
– Anstieg der Neuzulassungen und des Konzernumsatzes (bei unveränderten Wechselkursen)
– Verbesserung des operativen Ergebnisses der Gruppe und der Automobilsparte
– Erreichen eines positiven Free Cash Flows in der Automobilsparte

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