Transporter, Caravelle und Multivan – die sechste Generation der T-Baureihe

In Österreich ist die T-Baureihe seit Jahrzehnten die Nummer 1. Weltweit verkaufte sich der T5 innerhalb von 13 Jahren knapp 2 Millionen Mal. Über die gesamte Baureihe waren es in 65 Jahren rund 12 Millionen Fahrzeuge.

Diese Erfolgsgeschichte wird der neue Transporter nun fortschreiben. Grundsätzlich gibt es dabei nach wie vor drei Grundkategorien der T- Baureihe – das Nutzfahrzeug (Kastenwagen, Pritsche, Doppelkabine und Kombi), die für den beruflichen und privaten Einsatz konzipierten Großraumlimousinen (Multivan und Caravelle) sowie die Freizeitmobile (California). Zwei Radstände und drei Dachhöhen multiplizieren zudem die hohe Variabilität und Funktionalität der Baureihe, so dass sich mit der Vielzahl an Aggregate-Kombinationen über 700 Varianten ergeben.

  • Erhöhter Komfort – elektrische Sitzverstellung und Heckklappe sowie beste Übersichtlichkeit
  • Neue TDI- und TSI-Motoren – weniger Verbrauch und Motor-Start-Stopp serienmäßig
  • Fahrassistenzsysteme – mehr Sicherheit durch beispielsweise Front Assist und ACC
  • Infotainment – vernetzte Bordelektronik
  • Multivan Generation SIX – ansprechendes Raumgefühl im Sondermodell zum Launch
  • Caravelle Highline – das Top-Modell der Shuttleflotte

Die neue Generation ist vor allem an ihrer komplett neuen Frontpartie zu erkennen. Ihr Design verbindet stilvolle Geradlinigkeit mit einem hohen Maß an Kraft. Bewusst gesetzte, klar definierte Linien geben der Baureihe ein zeitgemäßes aber doch zeitloses und damit stets modernes Gesicht. Mit der tiefgezogenen Bugschürze, die sich knapp über dem Straßenniveau nahezu vertikal aufrichtet, hat die neue Generation zudem an Charisma, Exklusivität und Dynamik gewonnen. Die Eigenständigkeit gilt auch für die Heckansicht, die mit einer waagrechten Sicke die Breite des Fahrzeugs markant in Szene setzt. Das wird durch das breite Heckfenster und die tiefgezogene, in ihrer geometrischen Gliederung klar umrissene Nummernschild-Einfassung nebst LED-Kennzeichen-Beleuchtung nochmals unterstrichen. Auffällig sind die tiefer angesetzten Außenspiegel und der dynamisch in der Sicke liegende Seitenblinker. Darüber hinaus prägen zahlreiche, neu konzipierte Felgen die Seitenansicht.

Nach wie vor zeichnet sich die hohe Alltagstauglichkeit des Cockpits der Ablagen und Staufächer sowie einer außergewöhnlichen Übersichtlichkeit aus. Hinzu kommt eine bestmögliche Rundumsicht, die den agilen Charakter des Fahrzeugs nochmals hervorhebt. Modellabhängig sind auf Wunsch der Fahrersitz und Beifahrersitz elektrisch einstellbar. Viele der zahlreichen Verstellmöglichkeiten lassen sich dann per Knopf- oder Kippschalter bedienen. Vorteil: Die Sitzeinstellung ist für den Fahrersitz speicherbar. Zudem verfügen die elektrisch verstellbaren Sitze serienmäßig über eine Sitzheizung. Für die Windschutzscheibe ist optional eine beheizbare Frontscheibe ins Programm aufgenommen worden. Sie wird auch in kürzester Zeit mit Raureif und Eis fertig und verhindert ein Festfrieren der Scheibenwischblätter.

In Abhängigkeit des Modells gestalten sich die Ablagen und Fächer. Grundsätzlich ist dabei die mögliche Anzahl der Sitzplätze im Cockpit entscheidend. Das führt zu zwei unterschiedlichen Layouts der Instrumententräger. Während sich die Fächer und Ablagen mal offen, mal geschlossen präsentieren, fällt aus diesem Grund vor allem die anders gestaltete Mittelkonsole auf. Sie definiert sich im Nutzfahrzeug ausschließlich über eine schmalere Mittelkonsole. Anders bei den Pkw- Varianten. Die deutlich breitere Mittelkonsole beherbergt zusätzlich zwei „integrierte“ Cupholder, ein Multimediafach inklusive der Mobiltelefon-Schnittstelle “Comfort” fürs Handy (optional) sowie einen Flaschenhalter, der wie das Handschuhfach über die Klimaanlage gekühlt werden kann.

Motoren: Das Aggregate-Programm umfasst insgesamt sechs Motoren – vier neue TDI und zwei TSI. Je nach Leistung sind diese mit einem 5- oder 6-Gang-Schaltgetriebe gekoppelt.

Zudem lassen sich viele Varianten, ungeachtet der Getriebeversion, mit dem Allradantrieb 4MOTION bestellen. Drüber hinaus arbeiten alle Motoren äußerst wirtschaftlich. Über die gesamte Baureihe sparen die neuen Motoren rund einen Liter Kraftstoff gegenüber der Vorgängergeneration. Alle Motoren verfügen serienmäßig über ein Start-Stopp-System.

In der T-Baureihe startet demnach für die EU6-Märkte eine komplett neue TDI-Motoren- Generation, die auf den werksinternen Namen EA288 Nutz hört. Dieser Motor ist speziell im Hinblick auf die „harten“ Anforderungen eines Nutzfahrzeugs entwickelt worden. Langlebigkeit und Robustheit standen damit an oberster Stelle. Angeboten werden die quer eingebauten und um acht Grad nach vorn geneigten TDI (1.968 cm3) mit 62 kW / 84 PS, 75 kW / 102 PS, 110 kW / 150 PS und 150 kW / 204 PS. Ein 2.0 TDI mit 84 kW /114 PS folgt im Frühjahr 2016. Auf Seite der Benziner steht gleichfalls ein 2,0 Liter großer Vierzylinder im Programm. Er leistet entweder 110 kW / 150 PS oder 150 kW / 204 PS. Die maximalen Drehmomente liegen bereits ab 1.500 U/min an und beziffern sich auf 280 oder 350 Newtonmeter. Analog zu den TDI-Motoren verfügen auch die TSI-Motoren über Motor-Start-Stopp.

Das Fahrwerk des Transporters weiß seit jeher zu begeistern. Noch individueller agiert die adaptive Fahrwerksregelung DCC für die sogenannten geschlossenen Aufbauten. Mit ihr kann das Fahrzeug an drei „Gangarten“ angepasst werden: komfortabel, normal und sportlich. In diesen Fällen passt sich die elektrisch einstellbare Dämpfung via vorgewähltem Programm dem ausgewählten Fahrstil an. Damit sorgt das „vorausschauende“ DCC nochmals für eine Verbesserung der ohnehin vorbildlichen Fahr- und Bremseigenschaften. Vier Bremsscheiben rundum stoppen die Fahrt stets souverän und verzögern schon bei geringem Pedaldruck vorbildhaft.

Infotainment: Volkswagen Nutzfahrzeuge stattet den Transporter mit einer völlig neuen Generation von Radio- und Radio-Navigationssystemen aus. Für die Sicherheit beim Fahren sind alle Geräte mit einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung ausgestattet. Beim 6,33 Zoll großen Bildschirm setzt Volkswagen Nutzfahrzeuge erstmals auf ein Display, das mittels einer Annäherungssensorik arbeitet: Sobald sich der Fahrer oder Beifahrer dem Touchscreen mit der Hand nähert, schaltet das System automatisch vom Anzeige- in einen Bedienmodus. Darüber hinaus verfügen die Displays über eine Funktion, bei der über Wischgesten Listen gescrollt oder in CD-Covern der zum Beispiel auf einer SD-Karte befindlichen, eigenen Mediathek geblättert werden kann. Weiterhin gibt es je nach Ausstattungsumfang die Mobiltelefon-Schnittstelle “Comfort“. Sie beinhaltet eine induktive Antennenkopplung an eine Außenmobilfunkantenne nach Ablage des Handys in der Mittelkonsole. Das gilt auch für das Ablagefach über dem Handschuhfach.

Insgesamt stehen vier Radios respektive Radio-Navigationssysteme in der neuen T-Baureihe zur Wahl. Den Beginn macht das „Composition Audio“, das in allen Modellvarianten serienmäßig zu finden ist. Die nächste Ausbaustufe ist das Radio „Composition Color“ mit einer Ausgangsleistung von 2 x 40 Watt. Noch umfangreicher ausgestattet ist das Radio „Composition Media“. Das kapazitive Farbdisplay ist in diesem Fall 6,33 Zoll groß und verfügt über eine Wisch- und Zoomgestiksteuerung, ähnlich wie sie auch bei modernen Smartphones eingesetzt wird. Das Radio-Navigationssystem ergänzt das Angebot. Bis auf das hier nun integrierte Navigationssystem mit Europa-Kartendaten und dem dazugehörigen zweiten SD-Kartenleser sind der Ausstattungs- und Funktionsumfang identisch, wie im Radio Composition Media. Zudem steht optional App-Connect zur Verfügung. Sie ermöglicht es, ausgewählte Smartphone- Apps über das Touchscreen- Display anzeigen zu lassen und zu bedienen. Das gleiche gilt für das Volkswagen Media Control. Es erlaubt beispielsweise die Bedienung des Radios über ein per WLAN mit dem Infotainment verbundenen Tablet-PC. Höchste Ausbaustufe ist Discover Media Plus. In den letzten Jahren ist die Nutzung des Internets auf mobilen Endgeräten wie z.B. Smartphones und Tablet PCs stark angewachsen. Dies spiegelt den wachsenden Bedarf an Informationen überall und jederzeit wieder. Diesem Trend folgend sind die Navigationsgeräte „Discover Media und Discover Media Plus“ mit den Guide & Inform Diensten von Car-Net ausgestattet.

Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme: Während viele Systeme heute gesetzlich vorgeschrieben sind, gibt es darüber hinaus noch eine Zahl an elektronischen Helfern, die im immer dichter werdenden Verkehr das automobile Leben vereinfachen und sicherer machen.

Das optional im Transporter erhältliche Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ erkennt mittels Radar kritische Abstände zum Vordermann und hilft, den Anhalteweg zu verkürzen. In Gefahrensituationen warnt das System den Fahrer optisch und akustisch sowie mit einem leichten Bremsruck.

Bei der automatischen Distanzregelung („ACC“) misst ein Sensor die Entfernung und die Relativgeschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug. Der Fahrer stellt den gewünschten zeitlichen Folgeabstand und die Geschwindigkeit über entsprechende Tasten am Multifunktions-Lederlenkrad ein. Ein Sensor überwacht nun innerhalb seiner Reichweite laufend den Bereich vor dem Fahrzeug. In Verbindung mit dem DSG bremst „ACC“ das Fahrzeug, beispielsweise in Kolonnen oder in Stausituationen, auch bis zum völligen Stillstand ab. Situationsabhängig fährt ACC danach innerhalb einer definierten Zeit selbstständig wieder an.

Bestandteil von „Front Assist“ und „ACC“ ist die City-Notbremsfunktion. Sie unterstützt bei niedrigen Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h. Übersieht der Fahrer ein Hindernis, bremst das System automatisch ab und sorgt für eine Verringerung der Aufprallgeschwindigkeit.

22% aller Unfälle mit Personenschäden sind Kollisionen mit mehreren Hindernissen. Um das Risiko zu diesem Szenario zu minimieren, kommt im Transporter in allen Motorisierungen serienmäßig die Multikollisionsbremse um Einsatz.

Gegen Aufpreis gibt es einen „Light Assist“. Dieser sorgt durch ein kameragesteuertes Ein- und Ausschalten des Fernlichts. Optional ist auch die „Müdigkeitserkennung“. Sie erkennt Abweichungen vom normalen Fahrverhalten und empfiehlt dem Fahrer eine Pause, wenn es nötig ist. Während der Fahrt hilft die auf Wunsch erhältliche elektronische Sprachverstärkung dem Fahrzeuglenker, seinen Blick konzentriert auf das Straßengeschehen zu richten. Ohne den Kopf zu drehen, wird die Stimme des Fahrers und des jeweils Sprechenden automatisch über die Lautsprecher der Radioanlage verstärkt.

In Verbindung mit den Radios Composition Color, Composition Media sowie dem Radio- Navigationssystem Discover Media und Discover Media Plus lässt sich optional eine Rückfahrkamera („Rear View“) ordern. Sie wird über das Einlegen des Rückwärtsgangs aktiviert und überträgt ein genaues Bild des Bereichs hinter dem Fahrzeug. Die Darstellung des Fahrwegs erfolgt mittels eingezeichneten Hilfslinien. Gleichfalls für die Unterstützung beim Einparken erhältlich: der ParkPilot. Mit akustischen Tönen unterstützt er den Fahrer beim Einparken.

Für Fahrzeuge mit 4MOTION gibt es optional den Bergabfahrassistenten. Er sorgt mit Bremseingriffen an den einzelnen Rädern, wie es der Fahrer mit der Betriebsbremse im einzelnen nicht kann, und durch Abregelung der Motordrehzahl für ein sicheres und kontrolliertes Bergabfahren.

Die elektronische Gespannstabilisierung bei Fahrzeugen mit Anhängervorrichtung nutzt gleichfalls die Komponenten des ESP und trägt damit einen großen Teil zur Sicherheit während der Fahrt mit angekuppeltem Anhänger bei. Vor allem für schneereiche und kalte Regionen empfiehlt sich die Frontscheibenheizung. Sie unterstützt das Gebläse dahingehend, als dass sie spielend mit starkem Raureif und Vereisungen fertig wird. Gegen Aufpreis lassen sich Frontscheinwerfer und Rückleuchten mit LED-Technik aufrüsten.

Kastenwagen: Der Laderaum des Kastenwagens ist sowohl von hinten als auch von der rechten Fahrzeugseite aus zugänglich. Die Laderaumfläche hat ein Maß von 4,3 m2. Serienmäßig ist der Kastenwagen mit Normaldach mit einer Heckklappe ausgestattet. Optional gibt es zwei symmetrische Heckflügeltüren. Der Öffnungswinkel der zwei Hecktüren beträgt 90 Grad mit und 180 oder 270 Grad ohne eingerasteten Türfeststeller. Die serienmäßige Schiebetür auf der rechten Fahrzeugseite ermöglicht einen bequemen Zugang zu tief im Gepäckraum transportierter Ladung. Wem das nicht reicht, der kann den neuen Transporter auch als Doppellader mit einer zweiten Schiebetür auf der linken Fahrzeugseite ordern.

Der Laderaum überzeugt in der Grundversion mit einer Ladefläche von 4,3 m2 und einem Stauvolumen von 5,8 m3. Dieses wächst mit einem 27,6 cm höherem Mittelhochdach auf 6,7 m3. Darüber hinaus ist der Kastenwagen optional mit 40 Zentimeter verlängertem Radstand erhältlich, der sich bei einer Gesamtlänge von 5,29 Metern durch eine Ladefläche von 5,0 m2 auszeichnet. Dies ergibt in der Normaldach-Version ein Ladevolumen von 6,7 m3 und in Verbindung mit dem Mittelhochdach 7,8 m3. Die Hochdach-Variante ist ausschließlich mit langem Radstand erhältlich und besitzt ein Volumen von 9,3 m3. Gegen Aufpreis ist eine erhöhte Schiebetür lieferbar, die Heckflügeltüren ragen serienmäßig bis ins Dach.

Kombi: Ähnlich dem Kastenwagen gestaltet sich das Kombi-Programm. Der komplett verglaste Kombi kann mit neun Sitzplätzen bestellt werden. In Abhängigkeit des Radstands ist diese maximale Sitzplatzzahl – nach Wunsch – in drei oder vier Reihen realisierbar. Zudem sind die Einzelsitze des Fahrgastraums mit einer Easy-Entry Funktion versehen. In diesem Fall lässt sich die Lehne nach vorne klappen, damit der Zugang zu den rückwärtigen Sitzen erleichtert wird. Die Einzelsitze mit Easy-Entry-Funktion sind für die linke als auch für die rechte Seite verfügbar.

Pritsche und Co: Zur bekannten Modellvielfalt des Kombi oder Kastenwagen stehen gleichfalls Pritsche und Tiefladepritsche sowie das Fahrgestell zur Verfügung. Je nach Radstand sind Single- oder Doppelkabinen kombinierbar.

Caravelle: Die Sitzplatzzahl im Fond des Caravelle lässt sich den jeweiligen Ansprüchen entsprechend variieren. Alle Sitzbänke sind ohne Werkzeug ausbaubar. Je nach gewähltem Radstand sind bis zu drei Fondsitzreihen möglich. Ein optionales, modulares Befestigungssystem erlaubt zudem das Verwenden der 3er-Sitzbank – die sich je nach Position auch wickeln lässt – in jeder Reihe des Fonds. Außerdem können alle Bank- und Einzelsitzlehnen zum Sandwich auf die Sitzpolster geklappt werden. Das Gleiche gilt auch für die Lehne der Beifahrersitzbank. Zudem ist optional eine Easy-Entry-Funktion für die beiden Sitze an den jeweiligen Schiebetüren verfügbar. In diesem Fall lässt sich ein Teil des Gestühls nach vorne klappen, damit der Zugang zu den rückwärtigen Sitzbänken erleichtert wird.

Die Ausstattungslinien des Caravelle orientieren sich mehr oder weniger an denen des Multivan und schlüsseln sich nun gleichfalls in Trendline, Comfortline und Highline auf. Neu im Angebot ist ab Herbst 2015 dabei der Caravelle Highline. Grundsätzlich mit Aggregaten ab 110 kW / 150 PS motorisiert definiert er sich als hochwertiges und exklusives Shuttlefahrzeug. Analog zum Multivan Highline ist er von außen an 17-Zoll- Leichtmetallfelgen „Cascavel“ in Silber, Nebelscheinwerfern, Privacy-Verglasung, zwei elektrischen Schiebetüren mit elektrischer Zuziehhilfe und einer umlaufenden Chromleisten- Applikation zu erkennen. Der Innenraum wartet mit gediegener Atmosphäre auf. 3-Zonen- Climatronic, Lederbezüge, beleuchtete Trittstufen sowie eine Komfortbeleuchtung laden zum längeren Reisen ein. Kaum weniger repräsentabel gestaltet sich mit der aus dem Multivan Highline bekannten Schalttafel der Arbeitsplatz. Zudem sind das Radio Composition Color, unter anderem mit mehrfarbigem 5-Zoll-TFT-Touchscreen und Bluetooth- Freisprecheinrichtung, sowie eine elektrische Zuziehhilfe für die Heckklappe serienmäßig mit an Bord.

Multivan: Der Multivan besticht nach wie vor durch sein unverwechselbares Raumgefühl. In der vorderen Fondreihe sind je nach Ausstattungsversion drehbare Einzelsitze installiert. Die Sitze sind am Boden in den modifizierten Trägerschienen verankert, auf denen sie ohne Ausbau in ihrer Position unabhängig einrasten, sich drehen und mittels Laufrollen leicht verschieben lassen. Auch der Ausbau der Sitze und der Sitzbank sind möglich, um so einen großen Transportraum zu erhalten. Auf jedem Einzelsitz und den äußeren Sitzplätzen des 3er-Sitbank sind Isofix-Aufnahmen vorhanden. Wer auf die Nachrüstlösung von Kindersitzen verzichten möchte, kann auch einen Einzelsitz mit integriertem Kindersitz bestellen. Optional können auch zwei Einzelsitze an Stelle der 3er-Bank bestellt werden.

Die rollengelagerte Liegesitzbank ist ebenfalls auf den Bodenschienen verankert und lässt sich an beliebiger Stelle im Fond arretieren. Das Verstellen der Sitzbank ist denkbar einfach: Egal, ob vom Fond oder vom Kofferraum aus, nach dem Ziehen eines Hebels oder einer Schlaufe lässt sie sich ohne Umklappen stufenlos verschieben. Für den Umbau zur Liege gibt es einen weiteren Entriegelungshebel. Nach dem Ziehen lässt sich die Lehne zurück drücken und schon entsteht im Fond eine fast ebene Liegefläche. Wer den Multivan zum Campen einsetzt, mag die Bettverlängerung ordern, die ebenfalls auf dem Schienensystem fixiert wird. Im Zusammenspiel mit den Einzelsitzen wird hierdurch im Fond eine Innenraumvariabilität geschaffen, die mit ihrem ausgeprägten Raumgefühl nach wie vor ihresgleichen sucht.

Die Grundversion des Multivan bietet als Trendline traditionell eine Schiebetür. Anders im Comfort- und Highline. Während sich der Highline serienmäßig über zwei Schiebetüren definiert, steht für den Comfortline diese Mehrausstattung optional zur Verfügung. In diesen Fällen kommt ein optionaler Mitteltisch mit luxuriöser Funktionalität zum Einsatz. Im Highline öffnen und schließen sich die Schiebetüren serienmäßig per Griffimpuls oder Knopfdruck sowie über die Schlüssel-Funkfernbedienung. Eine, beziehungsweise zwei elektrisch betätigte Schiebetüren sind auf Wunsch auch für die anderen Ausstattungslinien des Multivan erhältlich.

Die Variabilität der Sitzlandschaft macht den Fond zu einem wahren Spielraum in Sachen Umgestaltung. Vom normalen Koffer- bis zum großen Frachtraum – alles ist möglich. Eine Netztrennwand bildet, je nach Bedarf vertikal eingehängt, eine Trennung zwischen Fracht und Passagieren. Ein Gepäckrollo dient im Kofferraum als Schutz vor unbefugten Einblicken. Besonders einfach gestaltet sich das Öffnen und Schließen der Heckklappe. Unabhängig der reinen Betätigung von Hand gibt es in der ersten Steigerung eine automatische Zuziehhilfe. Sie ermöglicht das Schließen mit deutlich geringerem Kraftaufwand und lässt die Klappe zudem mit einem wesentlich dezenteren Geräusch ins Schloss „fallen“. Noch komfortabler ist die komplett elektrische Variante. Sie öffnet automatisch über den Heckklappengriff, schließt per Schlaufenzug oder öffnet und schließt per Knopfdruck über die im Fahrzeugschlüssel integrierte Funkfernbedienung. Das erleichtert vor allem das Schließen der auf rund zwei Meter Höhe offenstehenden Heckklappe.

Neben den Standardmodellen des Multivan steht zur Markteinführung das Sondermodell „Generation SIX“ zur Verfügung. Es basiert auf dem Multivan Comfortline und ist um exklusive Ausstattungsumfänge bereichert, die es vom Serienmodell deutlich abhebt. So sind die Privacy-Verglasung, LED-Frontscheinwerfer und –Rückleuchten, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht sowie ein Chrom-Paket Serienstand. Exklusiv sind weiterhin optional insgesamt vier Zweifarblackierungen mit farblich abgestimmten Dekorelementen in der Schalttafel, sowie die 18 Zoll große Leichtmetallräder „Disc“ im Retrodesign erhältlich.

Äußerst umfangreich ist die Ausstattung an elektronischen Helfern. Parkpilot vorn und hinten, Side Assist mit elektrisch anklappbaren Spiegeln, Geschwindigkeitsregelanlage und Adaptive Cruise Control (ACC) sind beispielsweise serienmäßig mit an Bord, um nur einige zu nennen. Das Gleiche gilt für die Radioanlage Composition Media. Sitze in Alcantara, ein Multifunktions-Lederlenkrad und Schalthebel mit abgesetzten Nähten sowie Textilfußmatten mit abgesetzter Umrandung schmeicheln im Innenraum dem Auge. Sitzheizung und Climatronic sorgen indes für Wohlfühltemperaturen.

© Volkswagen Nutzfahrzeuge / Transporter, Caravelle und Multivan – die sechste Generation der T-Baureihe

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