VW BUDD-e – Zukunft in Sachen Elektroantrieb und interaktiver Bedienung

Mit der Weltpremiere des BUDD-e zeigte Volkswagen Anfang Januar in den USA, was die unmittelbare Zukunft in Sachen Elektroantrieb und interaktiver Bedienung bringen wird. Die Resonanz war durchschlagend. Das weltweit positive Echo auf diesen Zero-Emission-Van von morgen ließ nur eine Entscheidung zu: Der Allrounder der Neuzeit musste schnellstmöglich auch dem europäischen Publikum präsentiert werden. Genau das ist nun der Fall: Als Europapremiere zeigt Volkswagen den BUDD-e auf dem Genfer Automobil-Salon 2016.

  • Zero-Emission-Van mit mehr als 500 Kilometern Reichweite
  • BUDD-e bietet völlig neue Welt der interaktiven Bedienung
  • BUDD-e ist die erste Studie auf Basis des neuen Elektrifizierungsbaukasten MEB
  • Interaktive und vernetzte Infotainmentwelt öffnet ein Fenster in die Zukunft

Zehn wichtige Fakten – der BUDD-e in Stichpunkten

1. BUDD-e besitzt Allrad-Elektroantrieb mit zwei E-Motoren.

2. E-Maschinen leistet 100 kW (vorn) und 125 kW (hinten).

3. Der Energiegehalt der Batterie (92,4 kWh) ermöglicht eine große Reichweite von bis zu 533 Kilometern (NEFZ).

4. Binnen 30 Minuten werden die Batterien moderner Elektroautos vom Schlage des BUDD-e künftig zu 80 wieder geladen sein.

5. Zero-Emission-Van ist die erste Volkswagen Studie auf der Basis des neuen Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB).

6. Volkswagen realisiert mit BUDD-e ein neues Human-Machine-Interface (HMI) als wegweisendes Anzeige- und Bedienkonzept.

7. Die Gestensteuerung 2.0 ermöglich eine intuitive Bedienung des Autos. Selbst Türen können per Geste geöffnet werden.

8. Active Info Display (Instrumente) und Head Unit (Infotainmentsystem) verschmelzen zu einer interaktiven Welt.

9. Neues Touchsystem des Multifunktionslenkrads korrespondiert mit dem HMI und gestaltet Bedienung intuitiver als je zuvor.

10. Cleanes Design atmet die Geschichte der Marke und nimmt gleichzeitig vehement Kurs auf die unmittelbare Zukunft.

Auf den Punkt – die Europapremiere des BUDD-e

Modularer Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Der BUDD-e- ist das erste Modell auf der Basis einer neuen, progressiven Volkswagen Technologiematrix für E-Fahrzeuge, dem MEB. Reichweite des Vans: bis zu 533 Kilometer (NEFZ). Die Akkus des BUDD-e sind binnen 30 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen – gemeinsam mit einer Reichweite auf dem Niveau heutiger Benziner wird das zum Durchbruch des Elektroautos führen.

Design und Bedienung von morgen. BUDD-e zeigt mit seinem ikonenhaften Design Charisma; ein Volkswagen, der die Geschichte der Marke atmet und gleichzeitig mit präziser Klarheit Kurs auf die unmittelbare Zukunft nimmt. Und die ist maximal vernetzt. BUDD-e –  Ausgestattet mit der nächsten Infotainment-Generation – wird dabei zur mobilen Schnittstelle zwischen der Welt an Bord und der Welt da draußen. Faszinierend ist die neue Art der Bedienung und Informationsaufbereitung. Alles passiert intuitiver denn je. Touch- und Gestensteuerung gehen nahtlos ineinander über; Schalter und Tasten verschwinden; einzelne Displays verschmelzen zu großformatigen Infotainmentpanels; aus analogen Spiegeln werden digitale Screens. Die Matrix dieser neuen, interaktiven Infotainment- und Bediensysteme katapultiert die Reisenden an Bord der Volkswagen Studie zeitlich sanft nach vorn – bis an das Ende dieses Jahrzehnt.

Das Fahrzeugkonzept – Zero-Emission Volkswagen einer neuen Generation

MEB – die neue Architektur für Volkswagen E-Fahrzeuge: Vieles am BUDD-e ist anders. Als erstes Modell des Volkswagen Konzerns entstand die Studie auf der Basis des neuen Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Diese Architektur wird die Elektroautos und damit das Automobil generell grundlegend verändern. Denn der MEB wirft jeglichen Ballast der fossilen Gegenwart ab; er wurde konsequent für Elektroautos konzipiert. Und damit werden sich das Karosseriedesign, das Interieurdesign, das Package und die Antriebscharakteristik der elektrisch angetriebenen Volkswagen signifikant ändern.

Antriebsdaten – Zero Emission neu gedacht. Durch den MEB ergibt sich eine Antriebsarchitektur, die konsequent auf den Einsatz von kompakten Elektromotoren und Hochleistungsbatterien zugeschnitten wurde. Die Batterie mit einem Energiegehalt von 92,4 kWh ist flach und raumsparend im nahezu gesamten Fahrzeugboden des BUDD-e untergebracht. Sie versorgt zwei Elektromotoren, über die beide Achsen angetriebene werden.

  • Die vordere E-Maschine entwickelt 100 kW und 200 Nm, die hintere 125 kW und 290 Nm; als mechanische Systemleistung stehen 225 kW zur Verfügung. Das Allrad-Antriebssystem der Studie ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h.
  • Geladen wird die Batterie entweder per Stecker oder induktiver Schnittstelle. Bei einer Ladeleistung von 150 kW (DC) ist die Batterie nach etwa 30 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen.

Package – perfekt genutzter Raum. Dass sich mit dem MEB völlig neue Package-Perspektiven ergeben, verdeutlicht im BUDD-e die Anordnung des Heiz- und Klimagerätes: Das System wurde komplett in den Vorderwagen integriert. Diese Anordnung vergrößert das Platzangebot im Vorderwagen, perfektioniert die Luftqualität (durch größere und bessere Filter) und sorgt parallel für eine optimale Akustik (durch reduzierte Lüftergeräusche).

Exterieur-Dimensionen – optimal genutzte Verkehrsfläche. Der 4.597 mm lange Minivan nutzt den umbauten Raum perfekt. Breit ist der Wagen 1.940 mm, hoch 1.835 mm. Durch seine große Breite und einen ebenfalls großen Radstand (3.151 mm) bei extrem kurzen Überhängen (vorn  694 mm, hinten 752 mm), zeigt der BUDD-e ausgesprochen knackige Proportionen. Eine neue Hinterachslenkung sorgt für einen kompakten Wendekreis (11,5) m und eine verbesserte Dynamik.

Exterieur-Design – Ästhetik der Funktion. Die Designer des BUDD-e setzten auf die klare Ästhetik der Funktion. Nicht zuletzt deshalb kennzeichnet diesen Van eine ikonenhafte Anmutung – funktional, progressiv, clean, kraftvoll und sympathisch zugleich.

  • Frontpartie. Mit seinem Frontpartiedesign macht der BUDD-e unmissverständlich klar, dass hier ein Volkswagen unterwegs ist. Besonders stilprägnant ist der Bereich rund um das VW-Zeichen: Das komplett in transparentem Kunststoff gehaltene Karosserieelement kann auf verschiedenste Art und Weise über intergierte LED-Module hinterleuchtet werden. Typisch für Volkswagen E- und Plug-In-Hybrid-Modelle: das C-förmige LED-Tagfahrlicht.
  • Silhouette. Stilprägend sind in der Silhouette die flache und langgestreckte Dachlinie, die ebenso langen Fensterbänder mit verglasten A-Säulen, die 21-Zoll-Leichtmetallfelgen und die vorn bis in die Seitenpartie herumgezogenen Lichtmodule. Oberhalb dieses transparenten Leuchtkörpers ist ein schmaler LED-Streifen angeordnet, der als Charakterlinie und äußere Ambientebeleuchtung einmal komplett um den Wagen herumführt.
  • Heckpartie. Von hinten betrachtet wird deutlich, dass durch die D-Säulen der Fahrwind strömt; die aerodynamische Konzeption reduziert den Luftwiderstand und optimiert den Anpressdruck auf der Hinterachse. Die cleane und ikonenhafte Gestaltung der Frontpartie und Silhouette setzt auch im Heck fort. Ein Kennzeichen der Volkswagen E-Autos ist auch hinten die C-förmige LED-Signatur; hier als Einfassung einer ausfahrbaren Drop Box.

Interieur-Design – mobil zuhause. Die Architektur des neuen Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) verändert komplett das Package des Autos. Und das ist eine Steilvorlage für die Interieur-Designer. Sie können einen Raum schaffen, der nach vorn kaum mehr durch Antriebstechnologien eingeschränkt wird. Genau das zeigt BUDD-e. Denn hier wurde die klassische Schalttafel mitsamt der ebenso klassischen Schalter kurzerhand abgeschafft. Sie wird in der Zukunft der Elektromobilität nicht mehr gebraucht. Vielmehr hat das Designteam die Instrumente – das Human Machine Interface der nächsten Generation – als Displayfläche in einer frei schwebenden Anmutung wie ein Tablet im Raum vor dem Fahrer angeordnet. Leichtigkeit prägt nicht nur den Fahrerarbeitsplatz, sondern das gesamte in blaue, silberne und weiße Flächen getauchte Interieur.

  • Das Auto als Lounge. Wer die Schiebetür per Gestensteuerung von außen öffnet, tritt ein in einen Innenraum, der mehr an eine Lounge als an ein Automobil erinnert. Das Auto als Loft. Fahrer- und Beifahrersitz sind auf einem Holzboden angeordnet. Will sich der Beifahrer mit den Freunden im Fond unterhalten, dreht er einfach den (wie den Fahrersitz) mit einem Integralgurt ausgestatteten Sitz. Im Fond gibt es eine weiche Teppichfläche und zwei klassische Sitzplätze für die Fahrt. Über dem jeweiligen Sitzplatz installiert: eine individualisierte Ambientebeleuchtung, bei der man via Tablet oder Smartphone die Lieblingsfarbe wählen kann. Auf einem 34-Zoll-Monitor im Fond werden Playlists, Fotos, Filme und ausgewählte POIs der Reise angezeigt.

Das Anzeige- und Bedienkonzept – HMI der nächsten Generation

Human-Machine-Interface – Revolution statt Evolution. Stilprägend für den Innenraum des BUDD-e ist das neue und in jeder Hinsicht progressive Human-Machine-Interface – das Anzeige- und Bedienkonzept von morgen. Alles ist hier clean gestaltet und intuitiv nutzbar. Die gesamte technische Architektur der Infotainment- und Steuerungssysteme und deren Design macht einen Sprung, wie er mit dem Wechsel des Tastatur-Handys auf das Smartphone oder in jüngster Zeit von der analogen Uhr auf die Smartwatch vergleichbar ist.

One World – Digitalisierung des Fahrerarbeitsplatzes. Fakt ist: Mit dem Interface-Design des BUDD-e löst Volkswagen die klassische Trennung zwischen dem Kombiinstrument vor dem Fahrer und dem Screen des Infotainmentsystems in der Mittelkonsole auf. Beide Bereiche werden auf dem Weg zu einer umfassenden Digitalisierung und Individualisierung des Fahrerarbeitsplatzes zu einer großen Panelfläche und damit zu einer Informationswelt zusammengeführt. Die Möglichkeiten dieser neuen Informationswelt sind nahezu unbegrenzt. Nur ein Beispiel: die interaktive Reiseplanung. Heute, 2016, macht man sich vor der Fahrt Gedanken, welche Musik der Playlist cool und passend wäre, welche Points of Interest (POI) man sehen und besuchen würde. Künftig werden sich diese Dinge im Vorfeld via Tablet als „Our Journey” mit einer neuen Volkswagen „Reise App” planen und über völlig neue Schnittstellen direkt in die Navigationsführung des BUDD-e integrieren lassen. Selbst die Playlist wird auf die Route zugeschnitten: Jeder Mitreisende plant schon vor dem Start, was er gern wo auf der Strecke sehen und machen möchte. Dargestellt werden diese interaktiven Reiseelemente, wie skizziert, auf einem 34-Zoll-Screen im Fond.

Gesten-, Touch- und Sprachsteuerung – Interaktion. Intuitiv bedient wird das alles per Gestensteuerung, Touchfunktion (Displays und Touchslider) sowie Sprachsteuerung. Der Fahrer kann in vielen Fällen zwischen den verschiedenen Bedienarten wählen (multimodale Interaktion). Und auch das geschieht intuitiv. So reicht es im Fall der Studie aus, einfach „Hello BUDD-e” zu sagen, um die Sprachsteuerung zu aktivieren. Mehr noch: Das System bietet eine durchgängig natürliche Sprachinteraktion. So folgt einer natürlichen sprachlichen Eingabe wie „Heizung bitte wärmer” umgehend die entsprechende Umsetzung durch den Wagen. Last but not least ist das System in der Lage, den aktuell sprechenden Gast zu lokalisieren und passend zu reagieren. Würde beispielsweise jemand links im Fond sagen, „es ist hier zu heiß”, könnte BUDD-e direkt die Temperatur in der Zone des Sprechenden kühler einstellen.

e-Mirror – elektronische Sicht nach hinten. In das neue Bedienkonzept integriert sind die Displays der digitalen Außenspiegel (e-Mirror). Das Bild liefern zwei Außenkameras. Die Displays sind multifunktional ausgelegt: Über ein Bedienpanel unterhalb des Displays kann der Fahrer das Ambientelicht steuern. Steht der Volkswagen, können Fahrer und Beifahrer über ihr Panel zudem die elektrischen Türen öffnen und schließen. Das Display auf der Fahrerseite ist 7,9 Zoll groß, der Screen auf der Beifahrerseite 5,9 Zoll.

Multifunktionslenkrad 3.0 – intuitiv bedienbar. Ein weiteres Highlight ist das komplett schalterlose Multifunktionslenkrad – ein in dieser Form nie zuvor realisiertes Feature. Die glatte Oberfläche der Multifunktionsbereiche arbeitet mit haptischen Feedbacks. Aktiviert werden die einzelnen Funktionen per Druck oder Wischgeste.

Gestensteuerung 2.0 – digitaler Arm. In Sachen Gestensteuerung setzt Volkswagen im BUDD-e eine neue Sensortechnologie ein, die Personen bereits wahrnimmt, wenn sie sich dem Volkswagen nähern. Im Exterieurbereich geschieht das über Sensoren, die infrarotes Licht erfassen. Deshalb reicht eine intuitive Geste mit der Hand, um die Schiebetür des BUDD-e wie von Geisterhand zu öffnen. Einfacher und intuitiver denn je klappt auch die Gestensteuerung im Innenraum, da der maximale Bedienabstand dort ebenfalls deutlich vergrößert wurde: Hier sind es Kameras die registrieren, wenn etwa vom Fond aus die Schiebetür geöffnet werden soll.

Das Auto im Internet der Dinge – @home in the internet. @home in the car

Smart Home / Home-Net – automobiler Lebensraum. Das neue Infotainmentkonzept des BUDD-e macht nicht nur das Reisen interaktiver und Medien erlebbarer, es vernetzt den Wagen auch mit der Welt seiner Nutzer. Mehr noch – BUDD-e selbst wird ein Teil des Internets und avanciert dabei zu einem Schlüssel in die digitalisierten Service- und Infotainmentwelten: Die Menschen werden von Autos wie diesem Volkswagen auf ihr Zuhause und die Arbeitswelt zugreifen und dort die Klimaanlage regeln, das Licht steuern oder einfach online nachsehen, ob die Kinder schon zuhause sind. @home in the internet. @home in the car.

Drop Box – mobiles Postfach. Gleichzeitig wird das Automobil interaktiv zur Schnittstelle für die Welt da draußen und damit Teil der Smart World: Denkbar ist, dass Verbrauchsmaterialien – etwa die Scheibenwischerblätter des Autos – und Einkäufe aller Art künftig nicht nur via Fahrzeug bestellt, sondern auch an das Auto ausgeliefert werden. Und zwar über eine von außen zugängliche Drop Box im Fahrzeug; der Volkswagen liest über den NFC den Zugangscode, um die Drop Box für den zugangsberechtigten Paketdienst via „Digital Key” zu öffnen. Ein mobiles Postfach!

© Volkswagen / VW BUDD-e – Zukunft in Sachen Elektroantrieb und interaktiver Bedienung

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