Weltweiter Absatz von PSA Peugeot Citroën steigt 2014 um 4,3 % auf 2,939 Millionen Einheiten

China ist größter Markt für PSA Peugeot Citroën – weltweite Verkäufe stiegen um 4,3% auf 2,939 Millionen Einheiten

  • PSA Peugeot Citroën verkaufte 2,939 Millionen Fahrzeuge (+4,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2013)
  • China wird zum größten Markt des Konzerns mit 734.000 abgesetzten Fahrzeugen (+31,9 Prozent)
  • Starkes Wachstum in Europa: 1.761.000 verkaufte Fahrzeuge (+8,1 Prozent)
  • Weltweiter Erfolg der gesamten Produktpalette der Marke PEUGEOT: Internationalisierung der „Modellreihen mit der 8“ und Höherpositionierung mit starker Unterstützung durch den PEUGEOT 308 und die Crossover-Modelle PEUGEOT 2008 und 3008
  • Gute Performance der Modelle der Marke CITROËN: neuer CITROËN C4 Picasso als Marktführer im europäischen Van-Segment, Absatzziele für den CITROËN C4 Cactus bereits ab Markteinführung übertroffen, Erfolg des C-Elysée in China, des Bestsellers von DPCA (Dongfeng Peugeot Citroën Automobile) mit über 100.000 abgesetzten Einheiten
  • Internationale Einführung von DS als Premiummarke des Konzerns
  • Die Maßnahmen des Konzerns zur Verringerung der Lagerbestände waren erfolgreich; die Lagerbestände per Ende Dezember fielen deutlich niedriger aus als ursprünglich erwartet.

Europa

Steigerung des Konzernabsatzes in einem wachsenden, jedoch fragilen Markt

  • In Europa lag der Konzernabsatz bei 1.761.000 Einheiten, was im Vorjahresvergleich einem Zuwachs von 8,1 Prozent entspricht.
    Das Wachstum des Konzerns in Europa profitierte vom Erfolg des PEUGEOT 308, des „Car of the Year 2014“, von dem 56.900 Einheiten verkauft wurden, und von den positiven Ergebnissen des CITROËN C4 Cactus.
  • PEUGEOT konnte bei den Zulassungen um 6,2 Prozent auf 952.000 Einheiten zulegen. Das moderne und in sich stimmige Modellangebot der Marke in Verbindung mit hoher Servicequalität hat die Attraktivität der Marke gestärkt und im Zusammenspiel mit der Steuerung des Net Pricing durch die Handelsorganisationen ein robustes und profitables Wachstum ermöglicht. Beim Benchmark des Verkaufs an Privatpersonen legte PEUGEOT um 0,3 Prozentpunkte zu.
  • CITROËN priorisierte die rentabelsten Vertriebskanäle und legte mit 7,2 Prozent stärker zu als der Markt. Dies schlug sich in 689.000 Zulassungen und Marktanteilsgewinnen in wichtigen Ländern wie Frankreich, Großbritannien, Spanien und Deutschland nieder. Möglich wurde diese Dynamik durch eine erfolgreiche Produktoffensive, die insbesondere den neuen C4 Picasso, die Nummer 1 in Europa bei den Vans (120.000 Einheiten im Jahr 2014), und drei erfolgreiche Markteinführungen umfasste: den neuen Jumper im April (31.000 Einheiten), den neuen C1 (41.000 Einheiten) und den C4 Cactus (42.000 Einheiten) im Juni.
  • DS verzeichnete einen Absatz von 85.900 Einheiten, die Marke konzentrierte sich hierbei auf die profitabelsten Vertriebskanäle, um langfristig den Restwert der Modelle zu stärken. Bis heute existieren 61 markenspezifische Verkaufspunkte (58 DS SALON und 3 DS STORE). 2014 stand unter dem Zeichen der Verstärkung des Technikportfolios. So wurden insbesondere sechs neue Motorisierungen sowie eine neue Xenon Full-LED-Leuchtengrafik eingeführt.

China und Südostasien

Neue Absatzrekorde in China für die drei Marken PEUGEOT, CITROËN und DS: Das Land der Mitte wird zum größten Markt des Konzerns.

  • Der chinesische Markt konnte erneut ein beträchtliches Wachstum verzeichnen: +11,5 Prozent. Der Konzernabsatz belief sich hier auf 734.000 Einheiten, womit der Marktanteil auf 4,4 Prozent zunahm (gegenüber 3,6 Prozent im Jahr 2013).
  • PEUGEOT konnte in China seinen Absatz um 43,1 Prozent – der stärkste Anstieg in den Top 20 des Markts – auf 386.565 Fahrzeuge erhöhen, was mit einem erneuten Rekordjahr gleichbedeutend war. Die PEUGEOT-Modelle 3008 und 2008 profitierten stark vom Wachstum des SUV-Segments und stellten ein Drittel des Absatzes von Dongfeng PEUGEOT. Im Segment C, gleichbedeutend mit 52 Prozent des chinesischen Pkw-Markts, legte der neue PEUGEOT 408 mit 30.943 verkauften Einheiten in vier Monaten einen dynamischen Start hin. Außerdem erweiterte die Marke ihr Vertriebsnetz im Jahr 2014 um 100 weitere Vertragshändler.
  • Auch CITROËN entwickelte sich mit 14,3 Prozent stärker als der Markt und erzielte mit 320.000 verkauften Fahrzeugen einen neuen Rekord. Somit entfiel über ein Viertel des weltweiten Absatzes von CITROËN auf China, was den Status des Landes als größter Markt der Marke, noch vor Frankreich, bestätigt. Diese Performance beruhte insbesondere auf dem Erfolg der jüngsten Modelleinführungen: des neuen CITROËN C-Elysée, des Bestsellers von Dongfeng CITROËN mit über 100.000 Einheiten im Jahr 2014, und des CITROËN C4-L mit insgesamt 66.000 Einheiten im Jahr. Die Einführung eines neuen Modells im Dezember, des SUV C3-XR, verstärkte die Modellpalette zusätzlich. Unterstützt wurde diese Leistung durch das Händlernetz von Dongfeng CITROËN, das immer dichter wird und weiter an Ansehen gewinnt – dies zeigt der erste Platz im JD Power 2014 SSI (Sales Satisfaction Index) Ranking.
  • Dank ihres Premiumangebots, bestehend aus DS 5, DS 5LS und DS 6, drei in Shenzhen produzierten und innerhalb nur eines Jahres eingeführten Modellen, lief der Absatz der Marke DS in China mit 26.000 Fahrzeugen stark an. Parallel hierzu entwickelte die Marke aktiv ihr Vertriebsnetz mit 80 DS STORES weiter, die in 60 der größten chinesischen Städte vertreten sind. Heute entfallen 22 Prozent der weltweiten Zulassungen der Marke auf China, gegenüber 2 Prozent im Jahr 2013.

Eurasien, Lateinamerika, Mittlerer Osten & Afrika, Asien & Pazifik

In den anderen Regionen der Welt war das Jahr 2014 von einem schwierigen Marktumfeld geprägt (rückgängiger Automobilabsatz, ungünstige Wechselkursverhältnisse). In diesem Kontext konzentrierte sich PSA Peugeot Citroën mit einer konsequenten Preispolitik auf die Profitabilität des Konzerns.

  • In Eurasien setzte der Konzern auf die lokale Produktion des PEUGEOT 408 und des CITROËN C4 Sedan, die insgesamt einen Segmentanteil von 8 Prozent in Russland erzielten, bei 6.500 bzw. 9.000 verkauften Fahrzeugen.
  • Vor dem Hintergrund einer schwierigen Wirtschaftslage erzielte der Konzern in Lateinamerika 200.000 Verkäufe; in Argentinien konnte er seine Position mit einem Marktanteil von 15,1 Prozent stärken. Die jüngsten Modelleinführungen trugen Früchte: Der PEUGEOT 208 brachte es auf 49.000 und der CITROËN C4 Lounge auf über 13.000 verkaufte Einheiten. Der CITROËN C3 hielt sich gut mit 35.300 Einheiten.
  • In der Region Mittlerer Osten & Afrika wurde vor dem Hintergrund eines schwierigen Wechselkursumfelds der Schwerpunkt auf die Verbesserung der Profitabilität gelegt. Der Konzern war in vielen Ländern weiterhin stark positioniert; so war er in Tunesien und den französischen Übersee-Departements Marktführer und in Marokko auf Platz 2. In Algerien lag die Marke PEUGEOT auf dem zweiten Platz und entwickelte sich in Ägypten mit 77 Prozent zusätzlich verkauften Einheiten stark.
    Die meistverkauften Modelle der Marke in der Region waren 2014 der PEUGEOT 301 und der CITROËN C-Elysée, die es auf 30.400 bzw. 14.800 Einheiten brachten. Die Spitzenmodelle PEUGEOT 2008 und 308 wurden erst im Jahresverlauf eingeführt und erzielten 8.400 bzw. 7.400 Verkäufe. Der Absatz von leichten Nutzfahrzeugen erhöhte sich im Vergleich zum Jahr 2013.
  • In der Region Indien & Pazifik stieg der Absatz dank der erfolgreichen Einführung des PEUGEOT 2008 (1.000 Bestellungen in drei Monaten) und des 308 (3.200 Verkäufe) sowie des CITROËN C4 Picasso (1.450 verkaufte Einheiten).

Die Markendirektoren äußerten sich zu den Vertriebsergebnissen wie folgt:

Maxime Picat, Markendirektor von PEUGEOT:

2014 war für die Marke PEUGEOT von Vertriebserfolgen geprägt: Der weltweite Absatz stieg um 5,4 Prozent, und in China konnten wir mit einem Zuwachs von über 43 Prozent eine bemerkenswerte Leistung abliefern. Auch die ‘Internationalisierung der Modellreihen mit der 8’ war ein Erfolg: Der 308 und die Crossover-Modelle 2008 und 3008 verzeichneten eine starke Nachfrage, wir können das Jahr 2015 daher mit Zuversicht angehen.

Linda Jackson, Markendirektorin von CITROËN:

2014 war für CITROËN ein sehr dynamisches Jahr: ein zweifacher WM-Titel in der WTCC, ein Absatzplus von 4 Prozent und vier Markteinführungen, die den Aufbruch der Marke verkörpern. CITROËN steht mehr denn je für Kreativität und Technologie im Dienste des Wohlbefindens.

Yves Bonnefont, Markendirektor von DS:

Im Juni 2014 haben wir unser Ziel verkündet, aus DS eine internationale Premiummarke zu machen – mithilfe einer langfristigen Strategie, die auf dem Ausbau unserer Produktpalette und einem schrittweisen internationalen Rollout basiert. 2014 konnte DS in China mit der erfolgreichen Einführung zweier neuer Modelle kräftig durchstarten.

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