Williams hat am Montag, dem 3. November, den Schleier gelüftet — und man spürt es bis in die Garage: ein neuer Auftritt, ein anderes Taktgefühl. Der Traditionsrennstall, heuer noch als Atlassian Williams Racing unterwegs, wechselt mit dem Jahreswechsel den Namen. Ab Jänner rollt das Team als Atlassian Williams F1 Team an den Start. Ein frischer Schriftzug, eine klare Ansage, und dazwischen dieses leise Klicken, wenn ein Plan einrastet. Die Idee dahinter? Die Brücke schlagen — vom glänzenden Gestern zur furchtlosen, ja ambitionierten Zukunft. Teamchef James Vowles, der Architekt dieser Neuausrichtung, sagt es sinngemäß so: Dieser Name verfolgt nur ein Ziel – Rennen fahren, ganz vorne ankommen. Punkt.
Williams tauscht Namen und Logo
Man hört es, bevor man es sieht: ein neues “W”, das sich wie eine gespannte Sehne anfühlt. Das bisherige Emblem macht Platz für eine modern interpretierte Variante des legendären “Forward W” — jenes Zeichen, das Frank Williams 1977, im Gründungsjahr, eingeführt hat. Damals ein nach vorn zeigender Pfeil im Buchstaben, heute eine Kante, die in die Zukunft weist. Dieses W stand auf allen neun Autos, die Williams zur Konstrukteurs-WM geführt haben; es riecht nach frischem Lack und altem Ehrgeiz, nach Werkbank und Siegertreppchen zugleich.
Vowles lässt durchblicken: Die Mannschaft will in eine neue Erfolgsära einbiegen — mit derselben Leidenschaft, derselben inneren Temperatur, die den Rennstall seit jeher antreibt. Während die Formel 1 global weiter Tempo aufnimmt, spannt Williams die Flanke an, so wie ein Auto, das in den schnellen Kurven die Linie sucht. 2026 ist keine entfernte Marke, sondern das nächste Einlenken. Kurz, direkt, ohne Gefummel: ein W, das nicht nur schaut — es greift an.
Große Geschichte, frisch aufgeladen für das Morgen — so präsentiert Williams sein neues Gesicht und das vorwärtsdrängende „W“.
— Atlassian Williams Racing (@WilliamsRacing) 3. November 2025
Kurz zusammengefasst
Williams hat am 3. November den nächsten Gang eingelegt: neuer Name, neues Logo, gleicher Puls. Der Rennstall, aktuell als Atlassian Williams Racing im Feld, tritt ab Jänner als Atlassian Williams F1 Team auf. Das modernisierte „Forward W“ knüpft an 1977 und neun Konstrukteurstitel an — ein frischer Auftritt mit klarer Stoßrichtung: hin zur Saison 2026, mit Blick auf die Spitze.

