Der Asphalt in São Paulo flimmert, les micros attendent comme des chiens en laisse — et pourtant, ce jeudi, Carlos Sainz ne viendra pas raconter la journée. Williams hat per Presseaussendung wissen lassen, dass der Spanier für den Medientag nicht zur Verfügung steht. Keine langen Erklärungen, keine Dramatisierung: Es geht ihm nicht gut, Punkt. Alle Interviews, alle Pflichttermine? Gestrichen. Die Paddock-Luft bleibt stehen, les caméras cherchent un plan B. Und doch: Für den Freitag klingt aus dem Team kein Alarm. Das Freie Training soll, sauf contre-ordre, mit Sainz am Steuer stattfinden. Le moteur peut attendre, le pilote aussi — l’essentiel, c’est de rouler demain.
Das Statement von Williams
Klar und ohne Schnörkel ließ der Rennstall ausrichten: Carlos fühlt sich angeschlagen und bleibt heute der Strecke fern; sämtliche vorgeschriebenen Medienrunden entfallen. Kein Theater, nur die nüchterne Realität eines Rennwochenendes, das seine eigene Temperatur hat — manchmal fiebrig. Bemerkenswert am Rand: Sainz stand ohnehin nicht auf der FIA-Liste für die offizielle Pressekonferenz. Dort sitzen heuer andere am heißen Stuhl: Pierre Gasly (Alpine), Lance Stroll (Aston Martin), Charles Leclerc (Ferrari), Gabriel Bortoleto (Kick Sauber), Isack Hadjar (Racing Bulls) und Alex Albon (Williams). Jeder mit seiner Geschichte, jeder mit seiner Stimme — heute ohne la sienne.
Kurz gefasst
Williams hat in einer Presseaussendung bestätigt: Carlos Sainz fällt am Donnerstag für alle Medienaufgaben aus. Details zur Erkrankung gibt es keine. Seine Teilnahme am Freien Training am Freitag steht derzeit nicht zur Disposition — die Stille d’aujourd’hui pour mieux laisser parler la piste demain.

