Wenige Monate nach der Einführung seiner französischen Verwandten, dem Peugeot 308 und dem DS 4, wird der Deutsche ebenfalls ein Facelift erhalten, das von bedeutenden technologischen Fortschritten begleitet wird.





Im Jahr 2021 erlebte die Stellantis-Gruppe einen Aufschwung bei neuen Kompaktfahrzeugen, die nacheinander vorgestellt wurden, beginnend mit dem DS 4, gefolgt vom Peugeot 308 und schließlich dem Opel Corsa. Diese Modelle sind nicht nur bemerkenswert, sondern zeigen auch Fortschritte in ihrer technologischen Ausstattung und ihrem Design während der laufenden Modellgeneration.
In der Nachfolge des Peugeot E-408
Daher wird voraussichtlich der französische Hersteller als Erstes sein Facelift präsentieren, wobei der Opel Astra aufgrund logistischer Aspekte nicht lange auf sich warten lassen sollte. Die beiden Fahrzeuge teilen sich die Produktionsstätte in Rüsselsheim, wo der DS 4 ebenfalls gefertigt wird. Somit wird der Astra rasch von den neuen Entwicklungen des DS profitieren, die eine Elektrifizierung beinhalten. Es wird erwartet, dass der Opel eine neue Antriebseinheit vom aktuellen Peugeot E-408 erhält, was ihm ermöglicht, eine Leistung von 210 PS und eine Batteriekapazität von 61 kWh zu erreichen – im Vergleich zu den gegenwärtigen 156 PS und 54 kWh. Diese Anpassungen könnten seine Reichweite weit über die 470 km des WLTP zurücklegen.
Wahrscheinlicher Wechsel zu vollelektrischen Antrieben
Doch der Astra Electric könnte damit noch nicht am Ende seiner Entwicklung sein, denn ein Prototyp des neuen DS 4 wurde kürzlich beim Testen beobachtet, ausgestattet mit einem 86-kWh-Akku. Diese Kapazität könnte potenziell eine WLTP-Reichweite von 600 km erreichen, was ihn in die Liga der besten Elektro-Kompaktfahrzeuge katapultieren würde. Gleichzeitig wird Opel voraussichtlich auch den Plug-in-Hybridantrieb (PHEV) anbieten, der in den Modellen Peugeot 3008 und 5008 bereits 195 PS leistet und bald auch im Opel Grandland verfügbar sein wird. Im rein elektrischen Betrieb könnte der Astra eine WLTP-Reichweite von über 100 km erzielen.
Ein neu gestalteter Astra, kein Manta
Was das Design betrifft, so wird erwartet, dass der neue Astra seinen Kühlergrill, bekannt als „Vizor“, aktualisiert, indem er mit Elementen versehen wird, die bereits im Konzeptfahrzeug Opel Experimental gezeigt wurden, das auf der Automobilausstellung in München 2023 vorgestellt wurde. Diese Studie gab einen Ausblick auf den Manta, ein großes Crossover, dessen Entwicklung jedoch zwischenzeitlich gestoppt wurde. Folglich wird der Astra die Neuigkeiten rund um die Marke Opel im Laufe dieses Jahres hervorheben, mit einer möglichen Enthüllung in seinem Heimatland zur Münchner Automobilausstellung, die vom 9. bis 14. September 2025 stattfinden wird, bevor er 2026 in den Handel kommt.
