HomeAuto-TestZukunftiger Volkswagen Golf: Inspiriert von der „Meisterwerk“ 7. Generation

Zukunftiger Volkswagen Golf: Inspiriert von der „Meisterwerk“ 7. Generation

Die für 2028 oder 2029 geplante neunte Generation des Golfs wird vollständig elektrisch sein. Möglichweise trägt sie den Namen id.golf, behält aber dennoch bedeutende Anleihen zu ihren Vorgängermodellen bei, wobei der siebte Golf als „ausgezeichneter Ausgangspunkt“ für das Designteam dient.

Der Volkswagen Golf ist seit seiner Einführung im Jahr 1974 ein legendäres Modell der Marke und steht nun vor dem Wechsel zur neuen Generation im Jahr 2028 oder 2029. VW hat noch einige Jahre, um das Modell zu entwickeln, auch wenn die Pläne bereits in einem fortgeschrittenen Stadium sind. Die neunte Generation des kompakten Fahrzeugs wird dank einer neuen SSP-modularen Elektroplattform vollständig elektrisch sein, die die bestehende MEB-Plattform sowie die PSA-Plattform für Premiumfahrzeuge miteinander vereint.

Durch den umschaltenden Fokus auf Elektromobilität könnte der Golf als id.golf positioniert werden, um eine neue Namensgebung für die elektrische Fahrzeugpalette einzuführen. Neben den traditionsreichen Modellbezeichnungen der Marke wie Polo, Passat, und Tiguan plant Volkswagen, das Design seiner Elektrofahrzeuge grundlegend zu überarbeiten und zu ihren Ursprüngen zurückzukehren. Laut aktuellen Informationen von Designern und gut informierten Quellen werden die Linien des neuen Modells schlichter und weniger „rund“ ausfallen und Anspielungen auf bestimmte historische Modelle enthalten.

Eine Hommage an Golf 7?

Andreas Mindt, der Designleiter bei VW, äußerte gegenüber unseren Kollegen, dass der kommende Golf teilweise von der siebten Generation (2012-2020) inspiriert sein könnte, die von vielen als die ausgewogenste und attraktivste der Reihe angesehen wird. Für ihn ist dies ein „guter Ausgangspunkt“ für seine Arbeit am id.golf. Er ergänzt für Autocar, dass „die siebte Generation eine Art Meisterwerk ist, weil sie die schönsten Designelemente der Golf-Geschichte aufnimmt und gleichzeitig ein originelles Erscheinungsbild beibehält“. Der futuristische Golf wird laut dem Designer physische Bedienelemente für das Lenkrad und die Klimaanlage bieten, anstelle der weniger ergonomischen Touch-Bedienelemente, die in der achten Generation eingeführt wurden und teilweise durch einen Wischmechanismus ersetzt wurden.

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Die siebte Generation des Golfs wurde zwischen 2012 und 2020 auf dem Markt angeboten.

Ein Update der achten Generation des Golfs ist ebenfalls geplant, wahrscheinlich während der Produktionsverlagerung nach Mexiko im Jahr 2027, um Platz für das neue Modell in Wolfsburg zu schaffen. Das historische Werk in Deutschland wird den Neuling empfangen und einige Produktionslinien anpassen, um die Batteriefertigung zu ermöglichen. Der derzeitige thermische Golf wird parallel zum id.golf weiterproduziert, insbesondere in Märkten, wo Elektromobilität noch nicht durchdrungen ist. In Europa wird er möglicherweise nur noch Hybridvarianten anbieten, bis die Vorschriften 2035 den Verkauf neuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verbieten.

Der Stil des Golfs 7, schlicht und ansprechend, wird von Andreas Mindt als „eine Art Meisterwerk“ beschrieben.

Sowohl die traditionellen Golf-Modelle als auch die sportlichen GTI- und R-Versionen werden ebenfalls auf Elektroantriebe umgestellt. Diese könnten ab 2030 verfügbar sein. Sie werden sich deutlich von den derzeitigen GTX-Modellen unterscheiden, möglicherweise mit fortgeschritteneren Technologien wie Torque Vectoring für mehr Dynamik und einem elektronisch geregelten Sperrdifferenzial. Es bleibt abzuwarten, ob potenzielle Käufer bereit sind, eine solche Umstellung im sportlichen Segment zu akzeptieren.

Fotos: J. Jodry, Dr.

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Zusammenfassung

Die für 2028 oder 2029 geplante neunte Golfgeneration wird vollständig elektrisch sein. Dabei könnte sie den Namen id.golf tragen, behält jedoch bedeutende Anleihen zu den bisherigen Generationen, wobei der siebte Golf als „ausgezeichneter Ausgangspunkt“ für das Designteam gedient hat.

Otto
Ottohttps://www.motornews.at
Otto ist Chefredakteur von MotorNews, wo er seine umfassende Erfahrung im Automobiljournalismus einbringt. Mit seiner Leidenschaft für die Welt der Autos und neuen Technologien leitet Konrad seit über 15 Jahren Redaktionsteams bei Fachpublikationen. Seine Fachkenntnisse reichen von Fahrzeugtests über Markttrends und technische Innovationen bis hin zu den ökologischen Herausforderungen der Automobilbranche. Mit einem scharfen Sinn für Analyse und einem präzisen Schreibstil sorgt er dafür, dass die Gemeinschaft der Autofans mit qualitativ hochwertigen Inhalten versorgt wird, während er die Herausforderungen der Zukunft der Mobilität erforscht. Konrad beaufsichtigt den redaktionellen Prozess und sorgt für eine umfassende und fesselnde Berichterstattung über das aktuelle Geschehen in der Automobilbranche. Für Fragen oder eine Zusammenarbeit können Sie ihn per E-Mail kontaktieren : otto@motornews.fr
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